Des einen Leid ...

von Michael Dahm
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Es rauschen die Blätter der Pappel im Wind
Darunter im Schlamm auf der Wiese ein Rind
Es versank im Morast bis zum Bauch dieses Vieh
Und wie es sich anstellt, entkommt es wohl nie.

Seit Tagen fiel Regen auf die Wiese am Grund
Man geht doch nicht raus jetzt, das weiß jeder Hund
Ein Rind ist kein Hund und es gibt langsam auf
Kuhaugen blicken zum Himmel hinauf.

Petrus, der hatte schon lange kein Rind
Und er weiß noch von früher, wie lecker die sind
Der Nektar im Himmel ist ihm schon ein Graus
Und hängt aus den Ohren ihm ewig heraus.

Die Kuh gibt das Letzte, was sie noch vermag
Und zieht aus dem Sumpf, was darinnen grad stak
Sie läuft triumphierend in den trockenen Hof
Der hungrige Petrus, der findet das doof.

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