Versehrt

von Robert K. Staege
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Es kannt’ das angstversehrte Herz
zu jeder Zeit nur herben Schmerz,
hat manche Bitte leis‘ gestammelt,
hat manches Leid still aufgesammelt,
hat Ruhe, Frieden kaum gefunden,
den Kopf mit Denken sich zerschunden,
und als dann alle Träume starben,
verblieb ihm nichts mehr außer Narben
der Angst, die täglich war sein Teil; -
im Hoffen suchte es sein Heil.

Geschrieben am 21. August 2019 in Bonn (Venusberg).

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