Menschenverachter

von Marcel Strömer
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Vater,
vergib ihnen nicht,
denn sie wissen was sie tun!
Vater,
sie hetzen die,
die ihre Heimat verlieren,
sie hassen das,
was sie selbst auch lieben,
sie fluchen in die Welt
während andere flüchten,
Vater
vergib ihnen nicht!

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Kommentare

21. Okt 2015

Dein Gedicht spricht mich sehr an,lieber Marcel! Was ist nur los mit den Menschen?

Liebe Grüße,
Angélique

21. Okt 2015

hi Alfred,

dann viel Spass beim Vergeben und Nichtvergessen!
Da kommt viel Arbeit auf Dich zu!

LG Marcel

21. Okt 2015

Hallo liebe Angélique,

Danke Dir vielmals!

Wenn man den Weg der Menschlichkeit verlässt, kommt das heraus was wir jetzt überall täglich erleben müssen. Schöne Aussichten sind das wahrlich nicht! Was da unter Meinungsfreiheit läuft ist sehr grenzwertig und dient nicht dem Wohl einer Gesamtheit. Die Menschen haben sich das Fühlen erfolgreich abgewöhnt. EIn Teil der Menschen ist mitleidslos und gnadenlos geworden.

LG Marcel

22. Okt 2015

An: Alfred Mertens

Ein anderer Betrachter ist kein Menschenverachter, (ich schätze doch!)
diejenigen die das so sehen, können nichts, aber auch gar nichts verstehen. (das steht ihnen nicht zu, so zu urteilen!)
In blumigen Versen kann ich vieles verschleiern. (oder auch aufdecken!)
Und wenn Sie Herr Strömer glauben, es käme viel Arbeit auf mich zu, (davon bin ich fest überzeugt)
dann würde ich Ihnen raten, es steht Ihnen nicht zu, sich ein Urteil zu erlauben um andere zu tadeln, (doch das steht jedem zu! ansonsten: Ratschläge sind auch Schläge)
sonst gehe ich auf Radtour mit Ihnen, und ich hab feste Wadeln! Fühlen wirkt anders, als laue Aktionen. Und ich weiss wo ich ansetze, und werde mich nicht schonen! (ich habe gute Ausdauer, bin trainiert)
Die Passagen in Ihrem obigen Gedicht, denen ich mich vehement in meinen Gedichten entgegen setze und dafür Partei ergreife. (Flüchtlingsströme) (Sie sind ja nicht in der Lage...!)

Bitte verstehen Sie endlich das Gedicht! Ich bin freier Künstler und habe keine Lust, mich hier mit Ihnen Wortglauberei zu veranstalten. Beim Radfahren müßte ich wohl absteigen und ihnen ein paar Takte erzählen: a) wozu mein Gedicht dient b) dass ich nicht an jeder Meinung interessiert bin. P.S: Kann ja jeder kommen!

P.S: "Blick zurück Deutschland, erinner Dich! Auch du warst mal Flüchtling!"

22. Mär 2017

Ich war kein Flüchtling,, wurde evakuiert, weil wir durch Bomben alles verloren hatten. Nach dem Kriege war ich als 14 -JÄHRIGER Hilfsarbeiter in den Trümmern Münchens und habe den SCHUTT weggeräumt mit den FRAUEN, DEREN MÄNNER ENTWEDER TOT, ODER VERMISST WAREN !

14. Apr 2017

Nein, ich war kein Flüchtling ! Sondern Fliegergeschädigter durch Totalschaden unseres Hauses.

15. Jan 2020

vielleicht steckt in dir ein kleiner Nationalist mit schlechten Manieren in punkto Menschlichkeit..mir echt egal!

03. Mär 2017

Guten Abend ieber Marcel Strömer,
der Text hat hat genau die Wunde offengelegt, in der wir alle bluten.
Ein lesenswerter, nachdenklich machender Text:
Aber...,
ist nicht gerade das Vergeben unsere Stärke.., das auf andere Zugehen,
unsere Kraft?
Ich habe auch ein Gedicht geschrieben, das meine ganze Wut und meinen Hass beinhaltet; ich habe es nicht veröffentlicht, weil ich nicht Öl ins Feuer gießen möchte...:
wie sollen wir mit all unserer Nächstenliebe reagieren, wenn wir sehen / hören / mitgeteilt bekommen, dass ein Mensch lebendig in einem Metallkäfige gesperrt, verbrannt wird?? Sage es mir / uns...
Bedenke, es gab die Inquisition, die Scheiterhaufen, auf denen Jungfrauen verbrannt wurden, die zuvor bei der Hexenprobe nicht ertranken...
Wir sind alle gefordert, die Welt "Gut" zu bauen, jeden Tag.
Dennoch hast du einen wichtigen Text geschrieben, der wachrüttelt.