SCHWANLOSER MORGEN AM SEE

von Volker C. Jacoby
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Neblicht schwadet's übern Weiher.
Enten sieht man, keinen Schwan.
Spätherbst wird's im Lande heuer,
Kälte zieht bald ihre Bahn.

Sonne bricht sich durch die Tröpfchen.
Sag, hat sich der Schwan versteckt?!
Schwänzchen hoch und nass die Köpfchen:
auch kein Entlein ihn entdeckt.

Ja, der Schwan ist’s, der normaler-
weise Wassers Weichbild ziert!
Dunstiger wird’s, düstrer, fahler,
wenn das Jahr nach Winter giert.

Werden Wolken Wasser lassen?
Wird der Schnee bald angemahnt?
Ach, der Schwan wird was verpassen!
Was wohl auch den Enten schwant.

vcj

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