Symptome eines Fiebers

von Yvonne Zoll
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Heimtückisch leise fängt es
An: Ein Ziehen dann und wann
Vom Fuß über des Kopfes
Ecken bis zum Herzen dann.

Und wenn dies erst ist erreicht:
Der nächste Schritt führt weiter
Vernebelt sind die Sinne leicht
Mal traurig manchmal heiter

Je nach Perspektive Sicht
Krank bin ich irre vielleicht
Nicht? Die Medizin für mich
Niemals wird vom Arzt verreicht!

Ein Zustand Leichter Unrast
Weichet leider äußerst schnell
Schweren Depressionen fast
Immer dunkler wird’s nicht hell.

Doch muss ich mich jetzt sorgen?
Kann weinen oder lachen
Verleg den Strumpf am Morgen
Finde im Kühlschrank Sachen

Fahre mit der Achterbahn
Des Lebens auf und nieder
Knips tags helle Lichter an
Am Abend aus sie wieder.

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Kommentare

22. Okt 2016

Konnte mich wiederfinden. Vielen Dank für dieses Gedicht. Liebe Grüße, Johanna :)