Da ist noch ein Gefühl

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Ich liebe diese Träume von dir,
morgens, kurz vor dem Aufwachen.
Sie hinterlassen das warme Gefühl
der Geborgenheit, des Geliebtseins.
Den ganzen Tag hüllt es mich ein.
Als hätten sich unsere Seelen berührt.

In meinen Träumen sind wir uns näher,
als wir es jemals waren.
Deine Arme umfangen mich, halten mich fest,
ich spüre deinen Körper, deine Wange an meiner -
und ich spüre deine Sehnsucht.
Sehnsucht nach etwas,
das du versprochen hattest,
aber nicht halten konntest.
Das Du genauso verloren hast, wie ich.

Gibt es noch immer eine Brücke zwischen uns?
Halten wir einander immer noch fest?
Nach so vielen Jahren?

Nein, das sind nur meine dummen Träume,
denn jeder trägt seinen Schmerz allein.

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Kommentare

22. Apr 2016

Dafür haben wir ja die Träume, damit wir eintauchen können in eine Parallelwelt, die unsere Wünsche spiegelt. Vielleicht weisen sie uns einen Weg. Dein Gedicht zeichnet intensiv die Welt zwischen Traum und Wirklichkeit auf.
LG Monika

22. Apr 2016

Danke, liebe Monika.
Die Zeit zwischen Traum und Tag birgt die kostbarsten Erinnerungen.

Liebe Grüße,
Susanna

28. Jun 2016

Nachts gehen die Seelen auf Reisen. Da trifft man sich ganz unkompliziert. Warme Nischen der Geborgenheit und für die Seelen ein Bad im Jungbrunnen. Du schreibst wahr.