Der Sternekoch

von Ekkehard Walter
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Ein Koch, der einst ein Steak sich briet,
bemerkte mit Schreck, dass dies missriet.
Doch weil er es sich selbst gebraten,
tat er alsdann, als wär's geraten.
Er aß als sei es ein Vergnügen,
tat es auch schwer im Magen liegen,
denn als Gourmet mit einem Stern
verdarb er sich den Magen gern.
So strafte er all die mit Lügen,
die seine Kochkunst wollten rügen.

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Kommentare

23. Dez 2017

Lieber Ekki, deine Verse fließen zwar, sind mir jedoch zu nah
verwandt mit dem berühmten Gedicht von Eugen Roth:

Ein Mensch, der sich ein Schnitzel briet,
bemerkte, daß ihm das missriet.
Jedoch da er es selbst gebraten,
tut er, als wär es ihm geraten.
Und, sich nicht selbst zu strafen Lügen,
ißt er's mit herzlichem Vergnügen.

LG - Marie

23. Dez 2017

Liebe Marie,

das wollte ich nicht. Abkupfern ist gar nicht meine Art, obwohl mich Eugen Roth sehr stark geprägt hat und ich ihn und seine Gedichte bis heute sehr verehre..
LG Ekki