Eine richtige Gleichberechtigung

von Mira Leonie Balvert
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Eine richtige Gleichberechtigung wär´ schon schön-
doch laut der Männer interessieren wir uns ja ohnehin nur für Make Up und unseren Föhn.
Frauen gehören hinter den Herd,
gehn' nicht zum Fußball, sondern zum Pferd.
Rosa sind nur Frauensachen.
Bei solchen Sätzen kann ich nur den Kopf schütteln und lachen.

Warum bekommen Männer höheren Lohn?
Wenn wir fragen entgegnet man uns mit Hohn.
Sie seien besser - schließlich waren sie früher die Kriegsgenossen.
Aber wir wurden bloß im Haus eingeschlossen.
Mussten unsere Kinder hüten und sie bekochen.
Sahen mit an, wie die Männer alles schlimmer machten- ununterbrochen.

Heute haben Frauen mehr zu sagen,
manche werden trotzdem noch vom Gatten geschlagen.
Das Staatsoberhaupt der USA wäre beinahe eine Frau gewesen,
nun ist es einer, der die Frauenrechte nicht einmal gelesen.
Wofür soll der Einsatz von Amelia Earhart und Hedwig Dohm gut gewesen sein?
Für Nein gleich Nein?

Ein Mann kann so viele Frauen haben wie er will-
andersherum ist dann keiner mehr still.
Männer sehen Frauen als Objekte,
Feministinnen nur als Anhängerinnen unnützer Projekte.
Nur weil Männer sich nicht kontrollieren können,
müssen wir uns nicht noch eine weitere Lage Kleidung gönnen.

Wir Frauen werden weiterhin für unsere Rechte demonstrieren
und die Männer werden weiter protestieren.
Wir fragen: Warum?
Sie antworten: Darum.
Wer das nun eine faire Gleichberechtigung nennt,
der hat den ganzen Vortrag verpennt.

Der Text stammt komplett und ohne Einfluss anderer von der Autorin.

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