Veilchen

Bild von Sigrid Hartmann
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Das Laub hat ihren Schlaf bewacht
In vielen dunklen Stunden
Die endlich überwunden
Vergangen ist des Jahres Nacht

Von einem warmen Sonnenstrahl
Geweckt am frühen Morgen
Sind sie nicht lang verborgen
Erscheinen nun in großer Zahl

Im Gras das jung ist so wie sie
Am Wegrand unter Hecken
Kann man sie jetzt entdecken
Beflügeln manche Fantasie

Die Farbe die dem Himmel gleicht
Trägt stolz ein jedes Veilchen
Betrachte sie ein Weilchen
Bevor der Alltag mich erreicht

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Kommentare

24. Mär 2017

Schön, dieses neue Blühen inmitten der Vergänglichkeit der wie Pergament knisternden, zum Tode geweihten Blätter, die den Winter überdauert haben. Jetzt dürfen sie sterben: die Veilchen sind stark genug, um zu überleben.

LG Annelie

24. Mär 2017

Schöne, schlaue Poesie:
Blaue Blume - Phantasie ...
(Ich habe Veilchen oft im Hause -
Doch die verdanke ich der Krause ...)

LG Axel

24. Mär 2017

In meiner Kindheit galt: Iss das Erste wenn du's siehst - es schenkt dir manche Kraft.
Das gleiche galt für Himmelschlüssel ... - braucht keine Erklärung.

Schön !
Liebe Grüsse ,Eva

24. Mär 2017

WOW!
Da bekommt man richtig Lust im Haus
auf einen bunten (Veilchen-) Blumenstrauß

ich sehe ihn in meinen Händen,
das Bittre wird sich wenden

:-)

lG
Heinz

24. Mär 2017

Die Wiese zeigt sich veilchenblau
Nun kommt der Frühling, dies weiss ich genau.

Ein wunderschönes Gedicht von Dir
LG Ekki

25. Mär 2017

Hallo Sigrid,
Natur pur in feinste Worte gefasst, da
sprüht das Leben und weckt große Gefühle.
Da kommt Natur nah an mich ran und man denkt,
ich bin dabei, sieht sich eingebunden und geborgen.
Besser geht Lyrik nicht.
Liebe Grüße,
Volker