in see stechen

von Manfred Peringer
Mitglied

heute nimmt das meer den mund mal wieder
ganz schön voll riskiert eine dicke lippe
stemmt sich unserem ruderschlag entgegen

jetzt heult es uns auch noch die ohren zu
mit seinem windgejammer verbeißt sich
mit den wellenkammzähnen im bootskiel

erst als wir das segel aufziehen der einmaster
sich in den wind legt akzeptiert es uns endlich
als furchenpflüger in der weite des ozeans

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Kommentare

24. Apr 2019

Hihi, Manfred, dein Schreiben lesen, gern.
Doch den Wellen trotzen, läg mir fern...

Du hast es halt zu überzeugend geschrieben!
LG Uwe

24. Apr 2019

Hallo Uwe,
ich schaue auch lieber vom Strand aus zu und reise lieber in Gedanken übers Meer.
LG
Manfred

24. Apr 2019

Es scheint mir richtig, auch wenn der Wind ohrenbetäubend bläst, sich nicht ängstlich
und zornig zu beklagen, stattdessen mutig,
ungestüm Segel zu setzen, in freudiger
Erwartung, hin zu neuen, unbekannten Ufern.
Sehr schön! :)

Liebe Grüße
Ella

24. Apr 2019

Hallo Ella,
ja der Kampf Meer gegen Mensch steht hier stellvertretend dafür, nicht gleich aufzugeben, wenn es mal stürmisch wird.
Freut mich, dass Dir die Bilder gefallen haben.
LG
Manfred