Meer ✓ Meergedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild vom Meer - Ostsee Insel Rügen

Sehnsucht, Geheimnisse, Ursprung, Ziel, Ewigkeit und Zeitlosigkeit - das alles finden Sie in Gedichten über das Meer.

empfohlene Meergedichte
von Friedrich Nietzsche
von Charlotte von Ahlefeld
von Gerhart Hauptmann
neue Meergedichte
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Walter W Hölbling
von D.R. Giller
die schönsten Meergedichte
von Walter Zeis
von Angélique Duvier
von Axel C. Englert
Meeresrauschen und Möwengeschrei zum anhören
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 99 Texten in dieser Kategorie
von Walter Zeis

Wie ein Fass
steht die Nacht
über'm Meer.
Der Mond -
hereingeschlüpft
durch ein Spundloch.
Er steht
auf der Schulter
der Bake,
der linken.

Ich stütz meinen Arm
auf den Leuchtturm…

Rezitation:
Autor und Sprecher: Walter Zeis
von Angélique Duvier

Ein dickes Kind sitzt am weißen Strand.
Die Sonne ist ins Meer gefallen.
Das kleine Hündchen buddelt im Sand,
als hätte es etwas befallen.

Eine blonde Dame blickt verzückt
zum strahlend blauen Himmel hinauf.

von Axel C. Englert

Ein Holzwurm fand es unerträglich:
Mein Dasein scheint mir elend! Kläglich …
Die DAUER-ORGEL-DUDELEI!
Der Weihrauch! Nicht mal sonntags frei …

Rasch flüchtete er aus dem Turm –
(Auch GLOCKEN hasste jener Wurm) –…

von Volker Harmgardt

Globale Wärme,
Schmelzwasser tropft in den Ozean -
Sorge umgibt dich.

von Shinwar Bomhof

Eine unerfüllte Sehnsucht
in mir.
Ein Meer
zwischen fernen Ufern
am Rande
meiner Seele.
Wellen malen
goldene Lettern.
Windhauch über dem Wasser
spielt
feine,
weiche Töne.

von Axel C. Englert

Ewig nur stur die Raterei:
Was nun LINKS und RECHTS pur sei?
Hier geht es nicht um Politik –
Allein die NAUTIK dreht im Blick!

BACKBORD stehe dort für LINKS –
STEUERBORD sei RECHTS dies Dings!
(Zu merken…

von Barbara Schleth

Aus brennendem Herzen
Mit Füßen im Wasser
Schicke ich windverzurrt

Ungesagtes,
Ungereimtes
Verlorenes
Über das Meer

Ins Rauschen der Wellen
Mit Salz auf der Zunge
Und Tränen im Auge

von Tobias Schmitt

Als ich sanft atmend in eine Muschel blies
Und jener Laut meine Seele stumm verließ
Empfing mein Gehör in schallender Gestalt
Des Meeres offenherzige Stimmgewalt

Schweigend vernahm ich den süßen, schmerzlichen Duft

von Yvonne Zoll

Windiger Tage
Gekühlter Worte
Berührte Wolkenberge
Im Wachen abgetastet
Mit Möwengekreisch
Die Morgenwelle zusammengenäht
Aus endlosen Möglichkeiten
In die bruchstückhaften Launen
Eines…

von Yvonne Zoll

Sprühend im Schaum Brisen raffend
Löst vom Schilf sich Sonnwendschleier
Schäumt wichtig wärmt umflort vom Tag
Muschelherz im Stein strandtaumelnd
Oftmals kenternd mich berauschend
Fließt salzklar wieder Wind im Haar…

von Axel C. Englert

Ein Schnelldampfer war nicht sehr fix:
So schnell wird das im Leben nix!
VIER WOCHEN über den Atlantik –
Ich fürchte fast, ich bin zu dick …

„Das Blaue Band“?! Werd ICH nie kriegen –
Wie sollte ICH beim Rennen…

von Sigrid Hartmann

Das Meer, es tost, ist freundlich nicht,
schreit sein Begehr mir ins Gesicht:
„Komm her zu mir, verlass das Land,
sieh nur, ich reich dir meine Hand!“

So ruft's mir zu, ich hör den Klang,
er macht nicht froh, mein…

von Yvonne Zoll

Weit offen nicht leer
Gewartet am Strand
Erdacht so im Sand
Erfüllt mich noch mehr

Wer winkend signiert
Erlegen dem Wind
Gespiegeltes Kind
Gar flüchtig verziert

Dein Zauber unschwer
Im…

von Axel C. Englert

Frau Krause! HILFE! Ich kleb fest!
Im Flur! Auf einem Essensrest …
WOZU bezahl ich ne PUTZFRAU?“
Bei mir sieht's aus! Wie Stall und Sau!

Schluss mit Fußball! Fort mit Bier!
HAUSPUTZ! Gründlich! Jetzt und hier -…

von Ekkehard Walter

Der alte Fischer am Meer
der liebte seine Arbeit sehr.
Schon früh am Morgen fuhr er hinaus
und warf dann seine Netze aus.
An Fischen fing er zwar nicht mehr viel,
doch er hatte immer noch eine Handbreit Wasser unterm…

von Rio Reiser

Tag für Tag weht an uns vorbei,
bringt das Boot in den Wind!
Und ein Kuss und ein Tag im Mai,
sei nicht traurig mein Kind.
So viele Jahre und so viele Sterne
ist es schon her
seit wir draußen sind auf dem Meer…

von Axel C. Englert

LUSTIG soll eine Seefahrt sein?!
Der Kenner meint hierzu nur: NEIN!
Weil rasch als lästig sich entpuppt:
LAUFEND wird da das Deck geschrubbt …

In ALLEN Filmen – in JEDEM Buch -
D(r)eck-Schrubberei! Welch übler Fluch…

von Friedrich Nietzsche

So häng ich denn auf krummem Aste
Hoch über Meer und Hügelchen:
Ein Vogel lud mich her zu Gaste –
Ich flog ihm nach und rast’ und raste
Und schlage mit den Flügelchen.

Das weiße Meer ist eingeschlafen,
Es…

von D.R. Giller

Fontänen halten, den Sturm im Augenblicke
Krallen sich einreißen, bist ein Schmelztiegel
Im Festsaal haltbar, ergreifst die Zeit
Ein Stich stürzt, Schwere – Leichte
Seicht im Wandel, in Tiefsee tauchen
Deren Ozeane…

von Erich Vio

Wie heiter die Segel auf schillernder See
vom wilden Nordwest gefegt!
Wie trotzig die Küste, wie träge der Strand,
wo mächtig die Brandung schlägt!
Durch grünblaue Buchten der gierige Schaum
in Bögen dem Land…

von Soléa P.

Gleite langsam hinab in tief blaues Meer…
schwerelos sinkt Körper und der Kopf wird leer

Sonnenstrahlen brechen sich sanft in Wellen
zaubern mystische Gebilde in der See tieferen Stellen

die Wendigkeit im salzigen Wasser…

von Axel C. Englert

„Werte Beutel-Kollegen! Ich grüße euch!“
(Nun quatscht der ewig dummes Zeuch …)
„Bürger! Hier spricht euer Tüten-King!“
(Hamburger! War nie mein Ding …)

„Die Lage scheint kritisch! Mensch verroht!
Weshalb er…

von Volker Harmgardt

Windgetriebene See,
auf Wellen reitet das Boot -
kein Ufer in Sicht.

von Elise Renoir

Den Tag am Strande,
während des Zwielichts Schein,
vollendend.

Meine mich ewig tragenden Flügel der Böden,
geküsst vom Meeres Wasser.
Meine Tore aller Stimmen,
lauschend dem Gesänge der Wellen.
Des…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich tauche ein in das tiefblaue
salzige Meerwasser.
Springe und schwimme in
die Unendlichkeit
wie ein Delfin durch das Wellenband.
Salzperlen tropfen von meiner Haut
und die Sonne bemalt meinen
Körper mit…

von Annelie Kelch

Ziehende Wolken -
Gottes Lamm
und seine Jünger

Unter meinem Himmel: Meer und Marsch

Veränderungen -
Du gabst mir den Schlüssel
zu deinem Herzen

Deine Augen bezwingen
die innere Wüste meiner Seele…

von Soléa P.

Der Ozean hat keine Ruh
wogt und schäumt und tost
flüchtet, kommt rasant auf uns zu
scheint völlig aus dem Lot ...

Aufgebracht türmt er sich auf
an Last hat er zu tragen
nimmt in Gezeiten seinen Lauf
die…

von Peter Boensch

Aus dem Nebel steigt empor
der Morgen überm Meer
gelöst sind die dunklen Gedanken
vor Freude auf Wiederkehr

Weit draußen an den Gestaden
erahnst du die Ewigkeit
und ruhst einen Augenblick
im Stillstand…

von Gerhart Hauptmann

Von dem Lager heb' ich sacht
meine müden Glieder,
eine warme Sommernacht
draußen stärkt sich wieder.

Mondschein liegt um Meer und Land
dämmerig gebreitet,
in den weißen Dünensand
Well' auf Welle gleitet…

von Eva Klingler

Meer strichelt Hafenlichter
golden und leicht
beinahe festlich
gewollt
so nie erreicht

Fischerboot kreuzt den schwarzen Spiegel
tuckert monoton
rotgelb Lichtgeflacker
auf und davon

von Yvonne Zoll

Ein Rauschen tanzt in meinen Haaren
Streicht sanft durch jene Augenblicke
Gleich einem Flüstern offenbaren
Weiten salzhaltige Geschicke

In windig winzig weisen Träumen
Darf meine müde Seele wiegen
Sich in…

von Ralf Risse

Auffahrt, vom Moment gehalten,
schickt ein Wisch sie in die Pflicht . . .
um Herrn Newton Huld zu zollen,
akzeptier'n sie ihr Gewicht.

An den Händen, Leidgenossen!
. . . balgen Plastprodukte hin.
Durch die…

von Peter Boensch

Je wilder die Brandung gegen deine Felsen stürmt
und der Wind über das karg geborene Land,
je einfacher das Mahl, dem trockenen Acker abgerungen,
dennoch die Menschen zufrieden stellt
und je dunkler deine Wurzeln, in…

von Ingrid Herta Drewing

Dort, wo am Horizont sich sanft vereinen
das Blau des Himmels und das Grün der See,
erglänzt im Strahlenspiel der Sonne Scheinen
ein großes Schiff mit Segeln weiß wie Schnee.

Als steige es herauf aus fernen Träumen,…

von René Oberholzer

Schwimmen in einem Becken
Mit hellblauem Grund
Wie in einem Bild
Von David Hockney

Schwimmen in einem Becken
Bei kühlen 16 Grad
Und leicht frösteln
Nach der 10. Länge

Sehen das offene Meer…

Seiten