Meer ✓ Meergedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild vom Meer - Ostsee Insel Rügen

Sehnsucht, Geheimnisse, Ursprung, Ziel, Ewigkeit und Zeitlosigkeit - das alles finden Sie in Gedichten über das Meer.

empfohlene Meergedichte
von Erich Vio
von Hans Christian Andersen
von Gerhart Hauptmann
neue Meergedichte
von Axel C. Englert
von Willi Grigor
die schönsten Meergedichte
von Willi Grigor
von Joachim Ringelnatz
von Axel C. Englert
Meeresrauschen und Möwengeschrei zum anhören
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 147 Texten in dieser Kategorie
von Willi Grigor

Zwei Wellen spielten "Fange mich!".
Sie waren frisch verliebt.
Die vorne neckte: "Fängst du mich,
dann kriegst du meine Hand."

Die hintere sie freute sich:
"Mir hilft der Rückenwind.
Ich fange dich, ganz…

von Axel C. Englert

Wir kommen einfach nicht VOM FLECK?!
Verdammter DRECK! O SCHRECK! O LECK!
Dabei tobt wild der Sturm?! Wie jeck?! –
Was machen SIE denn HIER?! An DECK?!

Auf den MAST gehört ein SEGEL!
An die Arbeit! FAULER FLEGEL!…

von Yvonne Zoll

Frühschicht verfangen
Ermattet im Wellenguss
Erlegter Brisen

Detailvergrößert
Ungeheure Präzision
Im Pigmentierten

Verflossen entgrenzt
Erst im luftdurchflutenden
Frieselnden Aufbruch

Wie…

von Joachim Ringelnatz

Hinaus an den Strand will ich gehen,
Wenn keiner wacht
Das wilde Meer zu sehen
Und die heilige Nacht.

Und wieder faßt mich das alte Weh –

Am Strand tanzt ein Boot.
Das lockt mich hinaus in die tosende See,…

von Heinrich Heine

Am blassen Meeresstrande
Saß ich gedankenbekümmert und einsam.
Die Sonne neigte sich tiefer, und warf
Glührote Streifen auf das Wasser,
Und die weißen, weiten Wellen,
Von der Flut gedrängt,
Schäumten und…

von Axel C. Englert

Was sind SIE denn für ein Knilch?!
Im Meer schwimmt WASSER! Keine MILCH! –
Welch ein THEATER! MEINE Güte:
Sie sehen doch: ICH bin ‘ne TÜTE ...

Mein werter Hai! Bald schon sind wir
Plastikwesen MEHR Meer als ihr!…

von J.W. Waldeck

ein Atemzug entflammt
die Zauberherzen
magischer Sindbad–Suche
die Sternkuppeln umrunden
droht der Sonnenaufgang

lächelnde Königskrone
blitzgescheit entblößt
zwischen Azurbögen
sich rankende…

von Walter Zeis

Wie ein Fass
steht die Nacht
über'm Meer.
Der Mond -
hereingeschlüpft
durch ein Spundloch.
Er steht
auf der Schulter
der Bake,
der linken.

Ich stütz meinen Arm
auf den Leuchtturm…

Rezitation:
Autor und Sprecher: Walter Zeis
von Axel C. Englert

Ein EISBERG! Alle Mann an Deck! –
KRAWUMM!!! – Hilfe! Ein Riesenleck!
Wir SINKEN! Jammer, Schreck und Not!
Alle Mann ins RETTUNGSBOOT!

Frauen und Kinder?! Meinetwegen –
Wenn Sie so großen Wert drauf legen ...

von Axel C. Englert

Heiliger Neptun! Sei mir gnädig!
Wir sind doch nicht in KLEIN-VENEDIG?!
Freilich scheint‘s bei MIR weit nasser:
Die Überflutung zeigt sich krasser ...

WER sind SIE?! Mein BADEWASSER?!
ICH bin der NASSE-BÖDEN-HASSER…

von Soléa P.

Die Sonne will partout nicht scheinen,
hält sich diskret zurück.
Da hilft kein Betteln, auch kein Flehen,
sie einfach nicht von der Stelle rückt.

Hinter dichten, dunklen Wolken
lugt sie verhalten vor,
scheint…

von Sascha Grosser

Wenn's wieder laut ist,
in deinem Kopf,
die Seele schreit
und das Herz weint,
dann denk' dich an's Meer,
atme tief
und lausche
dem Klang des Wassers,
spüre
das Streicheln des Windes
und…

von Axel C. Englert

WAS wollen SIE?! ICH üb! KRITIK!
Und WER sind SIE?! ICH?! Bin die DRIG!
Die „DRIG“?! Ist das ein TRICK?! Anscheinend Stuss –
Quatsch, mein Bester! ICH bin EIN FLUSS!

Ganz OHNE WASSER?! Hui! SIE schocken –
DAS ist ja…

von Erich Vio

Wie heiter die Segel auf schillernder See
vom wilden Nordwest gefegt!
Wie trotzig die Küste, wie träge der Strand,
wo mächtig die Brandung schlägt!
Durch grünblaue Buchten der gierige Schaum
in Bögen dem Land…

von Axel C. Englert

Sie sind noch DA?! Sie olle FLASCHE!
Auf Ihr Haupt drei Kübel Asche! –
Klar bin ich ‘ne Flasche – wie Sie!
Freilich – ICH – bin ein GENIE! –

WIE?! SIE sind bloß WASSERSCHEU!
Und das als FLASCHEN-POST! Ahoi ... –…

von Axel C. Englert

WIE war das noch mal? „SYBILLA“?!
Oder war das „FRÄULEIN SMILLA“?!
Nein – jetzt fällt‘s mir ein – „LUDMILLA“!
Ach was – Sie heißen einfach „SKYLLA“?!

ICH?! – na ich – bin „CHARLEYS TANTE“!
Stopp! – bin scheinbar ‘…

von Volker Harmgardt

Globale Wärme,
Schmelzwasser tropft in den Ozean -
Sorge umgibt dich.

von Gerhart Hauptmann

Von dem Lager heb' ich sacht
meine müden Glieder,
eine warme Sommernacht
draußen stärkt sich wieder.

Mondschein liegt um Meer und Land
dämmerig gebreitet,
in den weißen Dünensand
Well' auf Welle gleitet…

von Axel C. Englert

Eine Sintflut sah nicht ein:
ICH müsste eine „SINDflut” sein!
WIR SIND Wasser! WIR SIND FLUT!
So was kommt doch immer gut …

Schließlich heißt es auch nicht „WINT”!
Wer derart Käse schreibt, der spinnt ...
„…

von Axel C. Englert

HALLO?! Ich hab‘s EILIG! Sogar sehr!
Muss schließlich heute noch ans Meer ...
Den REGENSCHIRM hätt ich gefunden –
HUHU! KUCKUCK! Hier sind KUNDEN!

Es kommt jemand? Endlich! Applaus!
In DER Zeit trocknet man ja aus…

von Willi Grigor

Wie das erste Gedicht von allen entstand,
2013 am Carrickalinga-Strand.

Ich ging wohl zwanzig Male
den Sandstrand auf und ab,
versuchte hundert Male
die Worte, die ich hatt',
in Vers und Reim zu zwingen.…

von Axel C. Englert

Ein Holzwurm fand es unerträglich:
Mein Dasein scheint mir elend! Kläglich …
Die DAUER-ORGEL-DUDELEI!
Der Weihrauch! Nicht mal sonntags frei …

Rasch flüchtete er aus dem Turm –
(Auch GLOCKEN hasste jener Wurm) –…

von Hans Christian Andersen

Deutsche Übersetzung: Adelbert von Chamisso

Robert Schumann
Op. 40

Da nachts wir uns uns küßten, o Mädchen,
Hat keiner uns zugeschaut.
Die Sterne, die standen am Himmel,
Wir haben den Sternen getraut.

von Barbara Schleth

Aus brennendem Herzen
Mit Füßen im Wasser
Schicke ich windverzurrt

Ungesagtes,
Ungereimtes
Verlorenes
Über das Meer

Ins Rauschen der Wellen
Mit Salz auf der Zunge
Und Tränen im Auge

von Friedrich Nietzsche

So häng ich denn auf krummem Aste
Hoch über Meer und Hügelchen:
Ein Vogel lud mich her zu Gaste –
Ich flog ihm nach und rast’ und raste
Und schlage mit den Flügelchen.

Das weiße Meer ist eingeschlafen,
Es…

von Yvonne Zoll

Weit offen nicht leer
Gewartet am Strand
Erdacht so im Sand
Erfüllt mich noch mehr

Wer winkend signiert
Erlegen dem Wind
Gespiegeltes Kind
Gar flüchtig verziert

Dein Zauber unschwer
Im…

von Chi Waniewo

Ach, heute muss ich ohne Fang
die Arme mir verschließen,
versuchen, sanften Wellengang
auch hungrig zu genießen.
Mein wundersames Silbenmeer,
das auf und ab mich schaukelt,
hat wieder mal, obwohl es leer,…

von Yvonne Zoll

Ein Rauschen tanzt in meinen Haaren
Streicht sanft durch jene Augenblicke
Gleich einem Flüstern offenbaren
Weiten salzhaltige Geschicke

In windig winzig weisen Träumen
Darf meine müde Seele wiegen
Sich in…

von Shinwar Bomhof

Eine unerfüllte Sehnsucht
in mir.
Ein Meer
zwischen fernen Ufern
am Rande
meiner Seele.
Wellen malen
goldene Lettern.
Windhauch über dem Wasser
spielt
feine,
weiche Töne.

von marie mehrfeld

im Morgengrau, am großen Meer,
der Himmel fast schon sternenleer,
ein leises Rot, mit Gold vermischt,
steigt zärtlich lächelnd aus der Gischt,

fühl mich bereit, von Schmerz befreit,
der frühen Sonne erste Glut…

von Axel C. Englert

Ewig nur stur die Raterei:
Was nun LINKS und RECHTS pur sei?
Hier geht es nicht um Politik –
Allein die NAUTIK dreht im Blick!

BACKBORD stehe dort für LINKS –
STEUERBORD sei RECHTS dies Dings!
(Zu merken…

von Axel C. Englert

Frau Krause! HILFE! Ich kleb fest!
Im Flur! Auf einem Essensrest …
WOZU bezahl ich ne PUTZFRAU?“
Bei mir sieht's aus! Wie Stall und Sau!

Schluss mit Fußball! Fort mit Bier!
HAUSPUTZ! Gründlich! Jetzt und hier -…

von Sigrid Hartmann

Das Meer, es tost, ist freundlich nicht,
schreit sein Begehr mir ins Gesicht:
„Komm her zu mir, verlass das Land,
sieh nur, ich reich dir meine Hand!“

So ruft's mir zu, ich hör den Klang,
er macht nicht froh, mein…

von Monika Jarju

Den Mittelmeerbauch voll zirpender Handys
Mittelwelle schwappt über Mittelerde
KURSUNTERGANG –
echoloten befreundete Fische

Das Meer fällt ab, taucht ins Gedächtnis
des Wassers, dieses Taumeln & Sinken

von Ekkehard Walter

Der alte Fischer am Meer
der liebte seine Arbeit sehr.
Schon früh am Morgen fuhr er hinaus
und warf dann seine Netze aus.
An Fischen fing er zwar nicht mehr viel,
doch er hatte immer noch eine Handbreit Wasser unterm…

Seiten