Meer ✓ Meergedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild vom Meer - Ostsee Insel Rügen

Sehnsucht, Geheimnisse, Ursprung, Ziel, Ewigkeit und Zeitlosigkeit - das alles finden Sie in Gedichten über das Meer.

empfohlene Meergedichte
von Gerhart Hauptmann
von Joachim Ringelnatz
von Friedrich Nietzsche
neue Meergedichte
von Angélique Duvier
von Soléa P.
von Michael Dahm
die schönsten Meergedichte
von Axel C. Englert
von Walter Zeis
von Angélique Duvier
Meeresrauschen und Möwengeschrei zum anhören
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 108 Texten in dieser Kategorie
von Axel C. Englert

Ein EISBERG! Alle Mann an Deck! –
KRAWUMM!!! – Hilfe! Ein Riesenleck!
Wir SINKEN! Jammer, Schreck und Not!
Alle Mann ins RETTUNGSBOOT!

Frauen und Kinder?! Meinetwegen –
Wenn Sie so großen Wert drauf legen ...

von Walter Zeis

Wie ein Fass
steht die Nacht
über'm Meer.
Der Mond -
hereingeschlüpft
durch ein Spundloch.
Er steht
auf der Schulter
der Bake,
der linken.

Ich stütz meinen Arm
auf den Leuchtturm…

Rezitation:
Autor und Sprecher: Walter Zeis
von Angélique Duvier

Ein dickes Kind sitzt am weißen Strand.
Die Sonne ist ins Meer gefallen.
Das kleine Hündchen buddelt im Sand,
als hätte es etwas befallen.

Eine blonde Dame blickt verzückt
zum strahlend blauen Himmel hinauf.

von Angélique Duvier

Nebelhorn durchdringende Nacht,
brechend, tosender Wellenklang.
Wild schäumendes, sich aufbäumendes Meer,
Sirene Parthenopes lockender Gesang,
klagend und bittend durch Sturmesnacht,
hat sie schon manchen Seemann…

von Joachim Ringelnatz

Hinaus an den Strand will ich gehen,
Wenn keiner wacht
Das wilde Meer zu sehen
Und die heilige Nacht.

Und wieder faßt mich das alte Weh –

Am Strand tanzt ein Boot.
Das lockt mich hinaus in die tosende See,…

von Soléa P.

Müde sinkt die Sonne nieder
legt sich schimmernd auf das Meer
Wellen schunkeln mit dem Wind –
die Dämmerung beginnt ...

Möwen fliegen schreiend heimwärts
zum Hafen tuckert ein letztes Boot
der Himmel, er wird…

von Erich Vio

Wie heiter die Segel auf schillernder See
vom wilden Nordwest gefegt!
Wie trotzig die Küste, wie träge der Strand,
wo mächtig die Brandung schlägt!
Durch grünblaue Buchten der gierige Schaum
in Bögen dem Land…

von Volker Harmgardt

Globale Wärme,
Schmelzwasser tropft in den Ozean -
Sorge umgibt dich.

von Axel C. Englert

Ein Holzwurm fand es unerträglich:
Mein Dasein scheint mir elend! Kläglich …
Die DAUER-ORGEL-DUDELEI!
Der Weihrauch! Nicht mal sonntags frei …

Rasch flüchtete er aus dem Turm –
(Auch GLOCKEN hasste jener Wurm) –…

von Shinwar Bomhof

Eine unerfüllte Sehnsucht
in mir.
Ein Meer
zwischen fernen Ufern
am Rande
meiner Seele.
Wellen malen
goldene Lettern.
Windhauch über dem Wasser
spielt
feine,
weiche Töne.

von Gerhart Hauptmann

Von dem Lager heb' ich sacht
meine müden Glieder,
eine warme Sommernacht
draußen stärkt sich wieder.

Mondschein liegt um Meer und Land
dämmerig gebreitet,
in den weißen Dünensand
Well' auf Welle gleitet…

von Axel C. Englert

Ewig nur stur die Raterei:
Was nun LINKS und RECHTS pur sei?
Hier geht es nicht um Politik –
Allein die NAUTIK dreht im Blick!

BACKBORD stehe dort für LINKS –
STEUERBORD sei RECHTS dies Dings!
(Zu merken…

von Heinrich Heine

Am blassen Meeresstrande
Saß ich gedankenbekümmert und einsam.
Die Sonne neigte sich tiefer, und warf
Glührote Streifen auf das Wasser,
Und die weißen, weiten Wellen,
Von der Flut gedrängt,
Schäumten und…

von Barbara Schleth

Aus brennendem Herzen
Mit Füßen im Wasser
Schicke ich windverzurrt

Ungesagtes,
Ungereimtes
Verlorenes
Über das Meer

Ins Rauschen der Wellen
Mit Salz auf der Zunge
Und Tränen im Auge

von Yvonne Zoll

Weit offen nicht leer
Gewartet am Strand
Erdacht so im Sand
Erfüllt mich noch mehr

Wer winkend signiert
Erlegen dem Wind
Gespiegeltes Kind
Gar flüchtig verziert

Dein Zauber unschwer
Im…

von Friedrich Nietzsche

So häng ich denn auf krummem Aste
Hoch über Meer und Hügelchen:
Ein Vogel lud mich her zu Gaste –
Ich flog ihm nach und rast’ und raste
Und schlage mit den Flügelchen.

Das weiße Meer ist eingeschlafen,
Es…

von Yvonne Zoll

Sprühend im Schaum Brisen raffend
Löst vom Schilf sich Sonnwendschleier
Schäumt wichtig wärmt umflort vom Tag
Muschelherz im Stein strandtaumelnd
Oftmals kenternd mich berauschend
Fließt salzklar wieder Wind im Haar…

von Michael Dahm

In eisiger Tief'
liegt ein Schifflein schief
im Stürmen und Tosen
sank's mit den Matrosen.

Vor Kummer verlieren
sich die Frau'n an den Pieren
hören die Wellen wohl schächten
in den einsamen Nächten.…

von Yvonne Zoll

Windiger Tage
Gekühlter Worte
Berührte Wolkenberge
Im Wachen abgetastet
Mit Möwengekreisch
Die Morgenwelle zusammengenäht
Aus endlosen Möglichkeiten
In die bruchstückhaften Launen
Eines…

von Axel C. Englert

Ein Schnelldampfer war nicht sehr fix:
So schnell wird das im Leben nix!
VIER WOCHEN über den Atlantik –
Ich fürchte fast, ich bin zu dick …

„Das Blaue Band“?! Werd ICH nie kriegen –
Wie sollte ICH beim Rennen…

von Luise Maus

Meeresrauschen
Wellen spielen
formen Felsen
rund
Meeresrauschen
Strudel kreiseln
Sonnenstrahlen
tauchen ein
Meeresrauschen
Sterne spiegeln
zeigen den
Lichterflimmertanz
und…

von Sigrid Hartmann

Das Meer, es tost, ist freundlich nicht,
schreit sein Begehr mir ins Gesicht:
„Komm her zu mir, verlass das Land,
sieh nur, ich reich dir meine Hand!“

So ruft's mir zu, ich hör den Klang,
er macht nicht froh, mein…

von Axel C. Englert

Frau Krause! HILFE! Ich kleb fest!
Im Flur! Auf einem Essensrest …
WOZU bezahl ich ne PUTZFRAU?“
Bei mir sieht's aus! Wie Stall und Sau!

Schluss mit Fußball! Fort mit Bier!
HAUSPUTZ! Gründlich! Jetzt und hier -…

von Rio Reiser

Tag für Tag weht an uns vorbei,
bringt das Boot in den Wind!
Und ein Kuss und ein Tag im Mai,
sei nicht traurig mein Kind.
So viele Jahre und so viele Sterne
ist es schon her
seit wir draußen sind auf dem Meer…

von Hans Christian Andersen

Deutsche Übersetzung: Adelbert von Chamisso

Robert Schumann
Op. 40

Da nachts wir uns uns küßten, o Mädchen,
Hat keiner uns zugeschaut.
Die Sterne, die standen am Himmel,
Wir haben den Sternen getraut.

von Ekkehard Walter

Der alte Fischer am Meer
der liebte seine Arbeit sehr.
Schon früh am Morgen fuhr er hinaus
und warf dann seine Netze aus.
An Fischen fing er zwar nicht mehr viel,
doch er hatte immer noch eine Handbreit Wasser unterm…

von Axel C. Englert

LUSTIG soll eine Seefahrt sein?!
Der Kenner meint hierzu nur: NEIN!
Weil rasch als lästig sich entpuppt:
LAUFEND wird da das Deck geschrubbt …

In ALLEN Filmen – in JEDEM Buch -
D(r)eck-Schrubberei! Welch übler Fluch…

von D.R. Giller

Fontänen halten, den Sturm im Augenblicke
Krallen sich einreißen, bist ein Schmelztiegel
Im Festsaal haltbar, ergreifst die Zeit
Ein Stich stürzt, Schwere – Leichte
Seicht im Wandel, in Tiefsee tauchen
Deren Ozeane…

von Tobias Schmitt

Als ich sanft atmend in eine Muschel blies
Und jener Laut meine Seele stumm verließ
Empfing mein Gehör in schallender Gestalt
Des Meeres offenherzige Stimmgewalt

Schweigend vernahm ich den süßen, schmerzlichen Duft

von Jürgen Wagner

Lärmende Möwen
an den Klippen von Moher
Still der weiße Saum

von Soléa P.

Gleite langsam hinab in tief blaues Meer…
schwerelos sinkt Körper und der Kopf wird leer

Sonnenstrahlen brechen sich sanft in Wellen
zaubern mystische Gebilde in der See tieferen Stellen

die Wendigkeit im salzigen Wasser…

von Ekkehard Walter

Stetig ruft der Wellen Klang,
übertönen gar des Windes Gesang,
schlagen mit Wucht dann auf den Strand,
nur in den Dünen sich noch Ruhe fand.
Ein Möwenschwarm zieht seine Bahn,
weit draußen noch ein letzter Kahn,…

von Axel C. Englert

„Werte Beutel-Kollegen! Ich grüße euch!“
(Nun quatscht der ewig dummes Zeuch …)
„Bürger! Hier spricht euer Tüten-King!“
(Hamburger! War nie mein Ding …)

„Die Lage scheint kritisch! Mensch verroht!
Weshalb er…

von Volker Harmgardt

Windgetriebene See,
auf Wellen reitet das Boot -
kein Ufer in Sicht.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich tauche ein in das tiefblaue
salzige Meerwasser.
Springe und schwimme in
die Unendlichkeit
wie ein Delfin durch das Wellenband.
Salzperlen tropfen von meiner Haut
und die Sonne bemalt meinen
Körper mit…

Seiten