im sonnenglast des seins

von Manfred Peringer
Mitglied

die februarsonne täuscht frühlingswetter vor legt die strahlenfinger
wärmend auf meine winterblassen wangen begleitet vom strichschatten
laubloser sträucher bricht mein schritt die stundentaktstille der züge

am himmel fliegen lautlose silbervögel nehmen meinen blick mit zu
dem was war was sein wird im aufsteigenden nebeldunst vermischt sich
die heimische bergwaldkulisse mit einem schimmernden dünengestade

wo kommen wir her wo gehen wir hin bleibt unbeantwortet sind wir
ritter in einem gerechten überlebenskampf oder von gier getriebene
trunkenbolde deren zeit abläuft ohne etwas von wert zu hinterlassen

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

27. Feb 2020

Hallo Axel,
Ritter zu sein ist manchmal schwer,
letztlich hilft wohl nur noch ein Speer.
LG
Manfred

28. Feb 2020

Hallo Olaf,
kommt Zeit kommen Worte, ich habe ungefähr 15 Jahre gebraucht bis ich meinen Stil gefunden habe.
Danke für die Blumen und LG
Perry

29. Feb 2020

Kannst ganz beruhigt schlafen gehen:
deine Gedichte werde ich vor mir sehen …

Liebe Grüße
Soléa

29. Feb 2020

Hallo Soléa,
danke, das ist gut zu wissen,
leg mir den Spruch unters Kissen.
LG
Manfred