Nachtlied I

von Robert K. Staege
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Wind spielt sanft in den Gardinen,
leise sinkt das Dunkel ein.
Längst schon schweigt das Lied der Bienen,
und auch ich will stille sein.

Hold klingt aus der ew‘gen Ferne
zu mir her der Sterne Lied,
ach, ich fühle gar so gerne,
wie es durch die Seele zieht.

Herz, erlausch‘ aus jenen Chören,
was nie an ein Ohr je drang!
Tief im Busen will ich hören
auf des Himmels süßen Klang;

der erfülle ganz mein Denken,
stille, was das Herz mir bricht,
mög‘ mich durch die Träume lenken,
leite mich durch Nacht zum Licht!

Geschrieben in der Nacht
vom 23. auf den 24. April 2019

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Kommentare

24. Apr 2019

Lieber Robert,
künstlerisch wertvoll, gut ausgedrückt und überaus tief...
Danke für diesen guten Text!
herzlichst grüßt
Heinz

24. Apr 2019

Wie schön gesagt und wie berührend,
Geistvoll zum Kern der Seele führend! :)
Wunderbar!!

Liebe Grüße
Ella