Nacht ✓ Nachtgedichte, von Nachthimmel bis Sternenlicht

Bild vom Nachthimmel mit Mond

Von Sternenhimmel bis Hoffnungslosigkeit- die Nacht hält vieles bereit. In dieser Kategorie finden Sie alles zum Thema!

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 128 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

Vollmondnächte.
In silberblauem Schweigen
Klarheit suchen.

von marie mehrfeld

Nachts kommt die Zeit, die sie liebt, die sie will.
Dann ist sie bereit und es wird in ihr still.
Phantastin ist sie, will raus aus der Welt,
das Träumen ist’s, das lebendig sie hält.
Sie flieht vor sich selbst in wildem…

von marie mehrfeld

Nachtwind rüttelt zaghaft.
Verweht zerbrochenes Denken.
Atem der Ahnen.

Vergangene Zeiten
von Wehmut verschleiert.
Stunde der Geister.

Rostige Ketten klappern
klagend am rissigen Tor.
Bäume im…

von Monika Laakes

Schwelende Nachtglut,
Hitze am Tag macht träge,
die Nacht raubt den Schlaf.

Surrende Mücke
im Lichtkegel der Lampe.
Stille! Sie sticht.

Gedankenschwere
belastet das Gemüt.
Macht Mond süchtig?…

von Annelie Kelch

Die Nacht schwebt in den Abenddunst,
sinkt mählich leise nieder.
Der Mond, abseits der Sternengunst,
kriecht in das Wolkenmieder.

Ich finde nirgendwo ein Licht,
weder am Himmel noch auf Erden,
nur jenes kühle…

von marie mehrfeld

Nachts zwischen den Träumen,
wenn Mondenschein fließt
und die Seele schwebt,
wenn das Gewisse schläft und
Sterne in müde Augen blicken,
wenn Farben und Worte schwimmen
und nur das Rote leuchtet,
dann…

du
von Kilian Schwanke

wirre lichter spielen mit den gesichtern der gäste
aufregung umspielt ihre ausgelassenen züge wie feuerschein
dein auge wie ein teich in einem grünen garten
erblickte das meine und war sich der folgen nicht bewusst

von Monika Laakes

Fette
Lachsalven dröhnen
durch die Nacht.
In des Schläfers Ohren
Unbehagen.

Stürmisch.
Dieser Wind
bläst ins Fenster,
schlägt es krachend zu.
Bruchglas.

Hohe
gellende Stimme…

von marie mehrfeld

Es ist Mitternacht jetzt, alle
Lichter sind gelöscht und meine
Fenster angelweit offen,

ich schaue auf den im
Winterschlaf erstarrten Garten
und sehne mich nach Sonne,

schmale Mondsichel wirft

von Michael Dahm

Samtenen Tuches deckt die Nacht,
was der Tag an Übel ließ,
wie stets hat sie an mich gedacht,
wenn ich meine Augen schließ.

In wohl'ger Obhut fühl ich mich,
in ihren dunklen Armen,
quälten Tag's Gedanken…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Aus dem schattigen Fenster
des Fachwerkhauses,
schaut ein nachdenkliches
Gesicht hinauf auf den
nächtlichen Horizont.
Weit weg reisen verlorene
Gedanken zwischen Mond
und Sternenglanz ohne
ein…

von Michael Dahm

Rotumwölktes Himmelszeichen
über Buchen, über Eichen,
senkst dich nieder, wirst zur Nacht.
Allumwobene Himmelsmacht.

Sternbesäumte Silbersichel,
aufgehängter Bogenstichel,
zeichnest Schatten in die Nacht,…

von Soléa P.

Dunstverhangen und schwer die Luft
alle Geräusche werden erdrückt
zwischen Tag und Nacht eine riesige Kluft
diese Stille macht kirre, ja fast Verrückt.

Fantasien schaukeln die Sorgen hoch
male Bilder im Kopf die es…

von Rainer Maria Rilke

Du Dunkelheit, aus der ich stamme,
ich liebe dich mehr als die Flamme,
welche die Welt begrenzt,
indem sie glänzt
für irgend einen Kreis,
aus dem heraus kein Wesen von ihr weiß.

Aber die Dunkelheit hält alles…

von Annelie Kelch

Ich hörte die schleppenden Kleider der Nacht
durch die Marmorhallen rauschen ...
sah sie ihren Zobelrock bauschen -
besteckt mit himmlischer Sternenpracht.

Ich spürte ihre Präsenz, war gebannt von der mythischen Macht. -…

von Eva Klingler

Schlaflose
tiefschwarze
Nacht
Vertraut
weitab
von sacht

Kein Stern
kein Mond
kein Licht
Ein Ahnen
ein Fühlen
ein Nicht

> bist du bereit <
wieder diese Frage…

von Michael Dahm

Wie ein großer Kürbis, schwer,
rollt der Mond am Abend her,
lampiongelb die Sterne prangen,
Fledermäuse spielen Fangen.

Im Mondscheingeiste, licht und klar,
wirkt die Welt sehr sonderbar,
wen sein mattes…

von D.R. Giller

Hüte die Zeilen
Ehre, bevor sie im vorbeigehen
Erhaschter Blicke, nur langsam verweilen
Zigtausend Meilen, wüten in den Sphären
umher, über
Grollen und dröhnen
Hadern und zürnen
Krachen, poltern, rumsen…

von Axel C. Englert

Das Sternbild „Hund“ (stark nachtaktiv)
Las jüngst (im Dunkeln) (s)einen Brief:
Dies Formular SCHEINT nicht geheuer –
Ist (m)ein Bescheid – zur HUNDE-STEUER?!

Ich HEISSE „Hund“! Ich HABE keinen!
Sind die GESUND?!…

von D.R. Giller

Im Tal, bin ich befreiter als ein Gesang
Der die Lebenswinde ziert
Bin bloß im Aufbruch, die Bescheidenheit
Erzeugt im raschen, schnelllebig, wandelbar
Bis abgebrüht, trocken von Art, gelassener' Gefährte
Nur die…

von Michael Dahm

Am dunst'gen Abend flieht die Zeit,
die Nacht schon im Gepäck,
im tiefen Wald ein Rehbock schreit,
aus dämmrigem Versteck.

Verborgen noch stehn Mond und Sterne
im letzten Sonnenglanz,
ich seh im späten…

von Axel C. Englert

Der TAG sei angeblich gaaanz toll?!
Jetzt habe ich die Schnauze voll!
Was bringt schon so ein doofer Tag?
Arbeit! Stress! Nur Müh und Plag!

Nicht umsonst heißt's: „Wie im Schlaf“!
ICH bin RUHIG! STILL!! ECHT BRAV…

von Alf Glocker

Nacht, das ist ein Weg sich zu verlieren.
Nacht, das ist bei dir sein und träumen.
Nacht ist was zum Ausprobieren –
sich zu ergeben … aufzubäumen!

Nacht, um frech umherzuirren,
Nacht kann schöne Fantasien weben.…

von Michael Dahm

Als die Sonne ward geboren
und ihr Platz war auserkoren,
sprach das Dunkel zu der Stille,
,,So sei ab heut mein Wille,
ich bin, dass ich gefunden werde,
stets auf der ander'n Seit' der Erde.“
Da sprach die…

von Rainer Maria Rilke

Der blasse Abelknabe spricht:

Ich bin nicht. Der Bruder hat mir was getan,
was meine Augen nicht sahn.
Er hat mir das Licht verhängt.
Er hat mein Gesicht verdrängt
mit seinem Gesicht.
Er ist jetzt allein.…

von Michael Dahm

Streif durch Waldes heil'ger Hall,
unter Wipfel Vogelschall,
starke Stämme stehen fest,
schwach erhellt vom Sonnenrest.

Mückenschwärme summen mir
das rünstig' Lied der Mückengier,
und durch hölzernes Dickicht…

von Annelie Kelch

Ins Blau der Dämmerbrücken stürzt sich das Auge der Nacht.
Die Amsel fällt, den Ufern der Zeit sinken die Lider.
Eine Stunde noch … dann erwachen Mysterien:
Geheime Wünsche, den Tag in den Schatten stellend,
steigen aus…

von Thomas Kleinrensing

Die uralte Tanne
begreift sich dunkel
eine Rotte Mauersegler
zirpt noch Flugspiele
zwischen den Dächern
während der Abend fällt
mit geröteter Stirn
ganz tief ins Finstere

Semmelblass behäbig

von Margret Buerschaper

Eine Sternschnuppe
fällt in den großen Wagen:
Leichte Sommerfracht ...

von Axel C. Englert

Ein Dieb hatte (auf leisen Sohlen)
Sich Tage immer nur gestohlen …
(Womit er sicher übertrieb:
Ich bin gelernter Tagedieb …)

Drum hat er sich (es war nach 8)
Rasch noch einmal aufgemacht:
Eine NACHT hab ich…

von Tilly Boesche-Zacharow

Silberblauer Faden
zeichnet meine Gedanken
auf das Tuch der Nacht.

von Annelie Kelch

Lentement, je marche vers une gare fictive
sans trains de voyageurs.
Les rails sont plus vides que des mots superflus.
Tout seul au point de nuit – solitude pacifique:
a la recherche du temps perdu ...

von Marcel Strömer

Still versiegt die Nacht im Schatten
leer die Arme,
die vom Licht verlassen sind,
was wir tief genug am Tag
ins offne Herz gelassen hatten,
traumwandlerisch durchlebt,
märchenhaft erblüht,
verleiht Glanz…

von Wera Goldman

Die Nacht hält den Atem an.
In ihr Horchen fallen Glockenschläge
von weit her - wunderzart,
als ob der Mond sich tönend bewege,
als ob der Wind seine liebsten Lieder
- uns -
zwischen gefalteten Händen…

von Annelie Kelch

Manchmal, im Finstergehege der Nacht, wird dir zumut’, als schliefe selbst die Zeit –
draußen, im Park nebenan, eingerollt auf einer Bank: ein zerschlissener
uralter Teppich, weichgetrommelt vom Regen, den der Sturm gegen dein Fenster…

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