Nacht ✓ Nachtgedichte, von Nachthimmel bis Sternenlicht

Bild vom Nachthimmel mit Mond

Von Sternenhimmel bis Hoffnungslosigkeit- die Nacht hält vieles bereit. In dieser Kategorie finden Sie alles zum Thema!

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Mitglied

Dunkelgeflüster,
watend in stillen Pfützen,
Ungesagtes verhallt,

Wolkenwand flieht,
das Mitternachtsgeläut
verklingt klagend,

Augen spiegeln die Zeit
im mondlosen Himmel,
Gewesenes ruht,

von Rainer Maria Rilke
Bibliothek

Du Dunkelheit, aus der ich stamme,
ich liebe dich mehr als die Flamme,
welche die Welt begrenzt,
indem sie glänzt
für irgend einen Kreis,
aus dem heraus kein Wesen von ihr weiß.

Aber die Dunkelheit hält alles…

von Soléa P.
Mitglied

Die Nacht, sie will partout nicht gehen,
klammert, hängt fest an der Stille –
am Mond und kalten Straßenlaternen,
die diffuse Lichter werfen,
und schläft so gerne im feuchten Gras,
zusammen mit Nebel, der gegen…

von marie mehrfeld
Mitglied

Nachts kommt die Zeit, die sie liebt, die sie will.
Dann ist sie bereit und es wird in ihr still.
Phantastin ist sie, will raus aus der Welt,
das Träumen ist’s, das lebendig sie hält.
Sie flieht vor sich selbst in wildem…

von Monika Laakes
Mitglied

Erkennst du dich
nicht mehr im Spiegel?
Die Zeit, die schleppt
dich weiter fort.
Sie drückt dir auf
ihr strenges Siegel
und macht dich selbst
zum fremden Ort.

Begegnet dir des nachts
ein…

von Annelie Kelch
Mitglied

Im rauen Atem der Nacht
liegt das Dunkel, das uns
beschattet – geliebt von
den Sternen: Es lässt sie
strahlen und funkeln ...
Vom Tod gepriesen; so bleibt
uns sein Angesicht fremd.

Dein Schatten, sobald…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Auf einer Spur des Wunderbaren
Im Atemzug der Nacht
Gleitet sanft dahin
Die Barke
Wirft Anker bald in deinem Leben
Nie versiegend Wunschträume
Süsser Hoffnung Kraft
Der Liebe Macht
Sind ihre Fracht…

von marie mehrfeld
Mitglied

Vollmondnächte.
In silberblauem Schweigen
Klarheit suchen.

von Angelika Zädow
Mitglied

Fahrend durch die Nacht
in schlafschaukelndem Wagen
bis gemächlich der Tag erwacht

Mogennebel durchschleiern das Land,
wie Wellen wogen sie sanft,
halten das Dunkel fest in der Hand

am Horizont zagendes…

von marie mehrfeld
Mitglied

Nachtwind rüttelt zaghaft.
Verweht zerbrochenes Denken.
Atem der Ahnen.

Vergangene Zeiten
von Wehmut verschleiert.
Stunde der Geister.

Rostige Ketten klappern
klagend am rissigen Tor.
Bäume im…

von Susanna Ka
Mitglied

In der Nacht
- gib acht –
hat der Wind gedreht,
hat meine Worte verweht,
hat mein Gedicht zerrissen,
Buchtstaben im Kissen.
Mitten in der Nacht
hat der Wind
mich ausgelacht.

In der Nacht…

von Monika Laakes
Mitglied

Schwelende Nachtglut,
Hitze am Tag macht träge,
die Nacht raubt den Schlaf.

Surrende Mücke
im Lichtkegel der Lampe.
Stille! Sie sticht.

Gedankenschwere
belastet das Gemüt.
Macht Mond süchtig?…

von marie mehrfeld
Mitglied

hörst du die Zartgesänge,
wie sie summend erwachen

mit dem wachsenden Schein des
aufsteigenden Monds dort hinter dem

schwarzblauen Wolkenberg, dein mitter-
nächtliches Flüstern fließt heute so verhalten,

von marie mehrfeld
Mitglied

lass die Schatten dein blasses Gesicht
küssen im traumverloren Schlaf der
Nacht, lass das Rufen des Nachvogels
dir die Seele öffnen für schwebende

Trauerklagen in Moll, der Melancholie
bau den Tränenaltar, der…

von marie mehrfeld
Mitglied

Nachts zwischen den Träumen,
wenn Mondenschein fließt
und die Seele schwebt,
wenn das Gewisse schläft und
Sterne in müde Augen blicken,
wenn Farben und Worte schwimmen
und nur das Rote leuchtet,
dann…

von Belana Köhler
Mitglied

Da fragt er mich: „Hast du keine Angst vor einem Scherbenhaufen zu stehen?“
Er hat es nicht verstanden.

Funkelnd liegt es da, glitzert in der Nacht. Das destruierte Ganze.
Verblasst die Wut, verblasst der Akt, verblasst ist…

von Christian Morgenstern
Bibliothek

Nebel lag überm Land,
und die Bäume rauschten so sacht,
da gab mir deine liebe Hand
ihr erstes süßes ‚Gutenacht'.

Und ich dann noch in den Nebel ging -
und die Bäume wühlten in meinem Sinn -
und ich bebte und…

du
von Kilian Schwanke
Mitglied

wirre lichter spielen mit den gesichtern der gäste
aufregung umspielt ihre ausgelassenen züge wie feuerschein
dein auge wie ein teich in einem grünen garten
erblickte das meine und war sich der folgen nicht bewusst

von Rainer Maria Rilke
Bibliothek

Der blasse Abelknabe spricht:

Ich bin nicht. Der Bruder hat mir was getan,
was meine Augen nicht sahn.
Er hat mir das Licht verhängt.
Er hat mein Gesicht verdrängt
mit seinem Gesicht.
Er ist jetzt allein.…

von marie mehrfeld
Mitglied

Es ist Mitternacht jetzt, alle
Lichter sind gelöscht und meine
Fenster angelweit offen,

ich schaue auf den im
Winterschlaf erstarrten Garten
und sehne mich nach Sonne,

schmale Mondsichel wirft

von Soléa P.
Mitglied

Wenn Dunkelheit geschlichen kommt,
der Nebel steigt in die Dämmerung,
wenn alles Laute, hellhörig, schweigt –
hört man den Hafen – er scheint nicht weit,
die Schiffe schaukelnd – sind noch wach,
dicht an dicht, eines…

von Annelie Kelch
Mitglied

Die Nacht schwebt in den Abenddunst,
sinkt mählich leise nieder.
Der Mond, abseits der Sternengunst,
kriecht in das Wolkenmieder.

Ich finde nirgendwo ein Licht,
weder am Himmel noch auf Erden,
nur jenes kühle…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Mein Gewand trägt der Tod,
mein letzter Atemzug hat sich
von der Zeit gelöst.
Verbannt des Vogels Ruf,
sein Gesang verstummt,
weil der Herzschlag nicht mehr
dem Rhythmus der Natur entspringt,
Der Adler…

von Britta Pelü
Mitglied

Schwarze Schwaden
ziehen regenschwanger
vor milchigem Licht
jagen sich
wie gefallene Engel
verdüstern die Aura
verdichten sich
lassen ihre Schwere
auf uns nieder
bis die unbeirrt

von Joachim Ringelnatz
Bibliothek

Nächte gab es, die höhnend entwichen,
Die wir im trunkenen Taumel verkannt,
Die wir mit hohlen Namen benannt,
Nächte, die schweren Träumen glichen.

Da wir an sprühenden Feuern gefroren,
Da wir mit ernstem Herzen…

von Monika Laakes
Mitglied

Fette
Lachsalven dröhnen
durch die Nacht.
In des Schläfers Ohren
Unbehagen.

Stürmisch.
Dieser Wind
bläst ins Fenster,
schlägt es krachend zu.
Bruchglas.

Hohe
gellende Stimme…

von Christian Morgenstern
Bibliothek

O Nacht, du Sternenbronnen,
ich bade Leib und Geist
in deinen tausend Sonnen –

O Nacht, die mich umfleußt
mit Offenbarungswonnen,
ergib mir, was du weißt!

O Nacht, du tiefer Bronnen ...

von * noé *
Mitglied

Den Kopf geborgen im Gefieder,
träumt jeder Vogel in der Nacht.
Der Morgen kommt gewisslich wieder,
hat er’s doch immer so gemacht.

Selbst Bäume schlummern – scheint es – tief
und stoppen ihre Produktion;
was…

von Eva Klingler
Mitglied

In der Nacht
zur dunkelsten Stunde
wenn Sternschnuppen fallen
Fragst du dich auch ob sie traurig sind ?

Soviel Magie - doch sie wünschten sich nie

Sag mir Stern der du da draußen wohnst
mir den Blick wieder…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Weißer Dunst schiebt sich um meine Augenlider,
macht traumversunken-schwer bedacht
lenkt hoffend schöne Träume immer wieder
wie zu jenem Morgen wo erwacht
befindend mich im morgen heute bald schon
wo die Wärme jene…

von marie mehrfeld
Mitglied

der schwarze
Ast des Baums
am Haus ist nackt
und stark im Stand

nun hell und
sternenklar
das Firmament
von Wolken frei

der dunkle Berg
der Angst
der Nacht vom

Licht des…

von Michael Dahm
Mitglied

Samtenen Tuches deckt die Nacht,
was der Tag an Übel ließ,
wie stets hat sie an mich gedacht,
wenn ich meine Augen schließ.

In wohl'ger Obhut fühl ich mich,
in ihren dunklen Armen,
quälten Tag's Gedanken…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

In dieser Luft
Einer sommergeschwängerten Nacht
Die Herbstfülle erahnen
Winterfrüchte werden
Und
Frühlingsgeburt vorbereitet
Tanze ich mit meinem
Mondschatten
Im Sternenlicht den Wiederkehr

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Aus dem schattigen Fenster
des Fachwerkhauses,
schaut ein nachdenkliches
Gesicht hinauf auf den
nächtlichen Horizont.
Weit weg reisen verlorene
Gedanken zwischen Mond
und Sternenglanz ohne
ein…

von Soléa P.
Mitglied

Dunstverhangen und schwer die Luft,
alle Geräusche werden erdrückt
zwischen Tag und Nacht eine Kluft,
diese Stille macht kirre, ja, fast Verrückt.

Fantasien schaukeln die Sorgen hoch,
male Bilder im Kopf die es…

von Annelie Kelch
Mitglied

Willkommen, Nacht!
Willkommen, Mutter
aller Schicksalsgöttinnen:
Du stiller dunkler See,
wo Wahrheit Licht sät von
den Sternen und schwere Träume
fragmentarisch enden.

Willkommen, Nacht!
Geburt der…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Unter zergangenen Lichtern
Auf Längen zu dunkeln
Anschickt zum dräuenden
Lauschen das Windfäden eint

Darin die Seeanemonen zu
Rosen entbloßend im tanzenden
Riff den Nachtfisch verbergen

Dessen verloren…

von Annelie Kelch
Mitglied

„He, blaue Nacht, weshalb rennst du so trunken
Im tristenTotenhemd durch alle Straßen hier im Ort?“ –
„Der Wahn ist kurz, mein Kind, die Reu ist lang …
Ich ließ den heiß geliebten Tag ziehn; er ist fort.“

Müd ist der…

von Eva Klingler
Mitglied

Einmal liebten wir uns am Flussufer
wild und ungestüm verloren
golden Wassermond nahm sich den Blick
Tiefer höher weiter
ein Alles ein Nichts im zerfließenden
Augenblick wahr gedacht
Frag die alten Weiden

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Bitte?! ICH darf doch NICHT rein?!
Diskriminierung! Mensch! Sie Schwein!
„HUNDE verboten!“ – jenes Schild
Sicher NICHT für ALGEN gilt?!

WIR sind AKTIVE Wasserpflanzen!
Wir wollen in der DISKO TANZEN!
ICH sei…

von Michael Dahm
Mitglied

Rotumwölktes Himmelszeichen
über Buchen, über Eichen,
senkst dich nieder, wirst zur Nacht.
Allumwobene Himmelsmacht.

Sternbesäumte Silbersichel,
aufgehängter Bogenstichel,
zeichnest Schatten in die Nacht,…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Über den Rändern des Tages decken
Grasende Kühle in lächelnder Absicht
Aus blühenden Büschen äsende Schleier
Kreisende Fähe im schwindenden Rot
Rauchgrau ersetzender Schwärze

Was schleicht sich das heißere

von Annelie Kelch
Mitglied

Ich hörte die schleppenden Kleider der Nacht
durch die Marmorhallen rauschen ...
sah sie ihren Zobelrock bauschen -
besteckt mit himmlischer Sternenpracht.

Ich spürte ihre Präsenz, war gebannt von der mythischen Macht. -…

von Wolfgang Borchert
Bibliothek

Warum, ach sag, warum
geht nun die Sonne fort?
Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,
das kommt wohl von der dunklen Nacht,
da geht die Sonne fort.

Warum, ach sag, warum
wird unsere Stadt so still?

von Thorsten K.
Mitglied

Tritt hinaus, aus der Wärme,
in die Frische der Nacht.
Die Stund der Sterne -
blick empor; der Himmel lacht.

Von des Tages Toben
zur Ruhe gekommen.
Träume werden verwoben
und Berge erklommen.

von Annelie Kelch
Mitglied

Lentement, je marche vers une gare fictive
sans trains de voyageurs.
Les rails sont plus vides que des mots superflus.
Tout seul au point de nuit – solitude pacifique:
a la recherche du temps perdu ...

von Robert K. Staege
Mitglied

Wind spielt sanft in den Gardinen,
leise sinkt das Dunkel ein.
Längst schon schweigt das Lied der Bienen,
und auch ich will stille sein.

Hold klingt aus der ew‘gen Ferne
zu mir her der Sterne Lied,
ach, ich…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Kletten rasseln ins Volumen fallen
Unsichtbar weiß Inkunabeln auf im Floß
Lichtlos wirkungsvolle Dünste krallen
Sich in deines Mantelsaumes Schoß

Und durch satte Nebelwüsten retten
Abgrundängste sich von Anbeginn…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Frau KRAUSE! SOFORT her zu mir!
(Für hundert Euro – plus 10 Bier ...)
Sehen Sie mal hier! EDICHTE!
Auf Buchstaben ich nie verzichte ...

„Jott sei Dank macht MIR det nix!
Weil in Balin sin wa echt fix!“
ICH…

von Kathleen Posvic
Mitglied

Es lichtet sich des Tages Rauschen
Blaue Stund fängt Asphaltgrau
Ich möcht mit dir der Träume lauschen
In einer Nacht, so klar, so lau

Des Andrangs Hitze rückt in Ferne
Wir schwärmen aus sie abzulösen
Und…

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