Nacht ✓ Nachtgedichte, von Nachthimmel bis Sternenlicht

Bild vom Nachthimmel mit Mond

Von Sternenhimmel bis Hoffnungslosigkeit- die Nacht hält vieles bereit. In dieser Kategorie finden Sie alles zum Thema!

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 209 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

Dunkelgeflüster,
watend in stillen Pfützen,
Ungesagtes verhallt,

Wolkenwand flieht,
das Mitternachtsgeläut
verklingt klagend,

Augen spiegeln die Zeit
im mondlosen Himmel,
Gewesenes ruht,

von Annelie Kelch

Im rauen Atem der Nacht
liegt das Dunkel, das uns
beschattet – geliebt von
den Sternen: Es lässt sie
strahlen und funkeln ...
Vom Tod gepriesen; so bleibt
uns sein Angesicht fremd.

Dein Schatten, sobald…

von marie mehrfeld

Nachts kommt die Zeit, die sie liebt, die sie will.
Dann ist sie bereit und es wird in ihr still.
Phantastin ist sie, will raus aus der Welt,
das Träumen ist’s, das lebendig sie hält.
Sie flieht vor sich selbst in wildem…

von Soléa P.

Die Nacht, sie will partout nicht gehen,
klammert, hängt fest an der Stille –
am Mond und kalten Straßenlaternen,
die diffuse Lichter werfen,
und schläft so gerne im feuchten Gras,
zusammen mit Nebel, der gegen…

von Monika Laakes

Erkennst du dich
nicht mehr im Spiegel?
Die Zeit, die schleppt
dich weiter fort.
Sie drückt dir auf
ihr strenges Siegel
und macht dich selbst
zum fremden Ort.

Begegnet dir des nachts
ein…

von Rainer Maria Rilke

Du Dunkelheit, aus der ich stamme,
ich liebe dich mehr als die Flamme,
welche die Welt begrenzt,
indem sie glänzt
für irgend einen Kreis,
aus dem heraus kein Wesen von ihr weiß.

Aber die Dunkelheit hält alles…

von marie mehrfeld

Vollmondnächte.
In silberblauem Schweigen
Klarheit suchen.

von Ingeborg Henrichs

Auf einer Spur des Wunderbaren
Im Atemzug der Nacht
Gleitet sanft dahin
Die Barke
Wirft Anker bald in deinem Leben
Nie versiegend Wunschträume
Süsser Hoffnung Kraft
Der Liebe Macht
Sind ihre Fracht…

von marie mehrfeld

Nachtwind rüttelt zaghaft.
Verweht zerbrochenes Denken.
Atem der Ahnen.

Vergangene Zeiten
von Wehmut verschleiert.
Stunde der Geister.

Rostige Ketten klappern
klagend am rissigen Tor.
Bäume im…

von Angelika Zädow

Fahrend durch die Nacht
in schlafschaukelndem Wagen
bis gemächlich der Tag erwacht

Mogennebel durchschleiern das Land,
wie Wellen wogen sie sanft,
halten das Dunkel fest in der Hand

am Horizont zagendes…

von Susanna Ka

In der Nacht
- gib acht –
hat der Wind gedreht,
hat meine Worte verweht,
hat mein Gedicht zerrissen,
Buchtstaben im Kissen.
Mitten in der Nacht
hat der Wind
mich ausgelacht.

In der Nacht…

von Monika Laakes

Schwelende Nachtglut,
Hitze am Tag macht träge,
die Nacht raubt den Schlaf.

Surrende Mücke
im Lichtkegel der Lampe.
Stille! Sie sticht.

Gedankenschwere
belastet das Gemüt.
Macht Mond süchtig?…

von Belana Köhler

Da fragt er mich: „Hast du keine Angst vor einem Scherbenhaufen zu stehen?“
Er hat es nicht verstanden.

Funkelnd liegt es da, glitzert in der Nacht. Das destruierte Ganze.
Verblasst die Wut, verblasst der Akt, verblasst ist…

von marie mehrfeld

hörst du die Zartgesänge,
wie sie summend erwachen

mit dem wachsenden Schein des
aufsteigenden Monds dort hinter dem

schwarzblauen Wolkenberg, dein mitter-
nächtliches Flüstern fließt heute so verhalten,

von marie mehrfeld

lass die Schatten dein blasses Gesicht
küssen im traumverloren Schlaf der
Nacht, lass das Rufen des Nachvogels
dir die Seele öffnen für schwebende

Trauerklagen in Moll, der Melancholie
bau den Tränenaltar, der…

von marie mehrfeld

Nachts zwischen den Träumen,
wenn Mondenschein fließt
und die Seele schwebt,
wenn das Gewisse schläft und
Sterne in müde Augen blicken,
wenn Farben und Worte schwimmen
und nur das Rote leuchtet,
dann…

du
von Kilian Schwanke

wirre lichter spielen mit den gesichtern der gäste
aufregung umspielt ihre ausgelassenen züge wie feuerschein
dein auge wie ein teich in einem grünen garten
erblickte das meine und war sich der folgen nicht bewusst

von Eva Klingler

In der Nacht
zur dunkelsten Stunde
wenn Sternschnuppen fallen
Fragst du dich auch ob sie traurig sind ?

Soviel Magie - doch sie wünschten sich nie

Sag mir Stern der du da draußen wohnst
mir den Blick wieder…

von * noé *

Den Kopf geborgen im Gefieder,
träumt jeder Vogel in der Nacht.
Der Morgen kommt gewisslich wieder,
hat er’s doch immer so gemacht.

Selbst Bäume schlummern – scheint es – tief
und stoppen ihre Produktion;
was…

von Rainer Maria Rilke

Der blasse Abelknabe spricht:

Ich bin nicht. Der Bruder hat mir was getan,
was meine Augen nicht sahn.
Er hat mir das Licht verhängt.
Er hat mein Gesicht verdrängt
mit seinem Gesicht.
Er ist jetzt allein.…

von marie mehrfeld

Es ist Mitternacht jetzt, alle
Lichter sind gelöscht und meine
Fenster angelweit offen,

ich schaue auf den im
Winterschlaf erstarrten Garten
und sehne mich nach Sonne,

schmale Mondsichel wirft

von Annelie Kelch

Die Nacht schwebt in den Abenddunst,
sinkt mählich leise nieder.
Der Mond, abseits der Sternengunst,
kriecht in das Wolkenmieder.

Ich finde nirgendwo ein Licht,
weder am Himmel noch auf Erden,
nur jenes kühle…

von Joachim Ringelnatz

Nächte gab es, die höhnend entwichen,
Die wir im trunkenen Taumel verkannt,
Die wir mit hohlen Namen benannt,
Nächte, die schweren Träumen glichen.

Da wir an sprühenden Feuern gefroren,
Da wir mit ernstem Herzen…

von Soléa P.

Wenn Dunkelheit geschlichen kommt,
der Nebel steigt in die Dämmerung,
wenn alles Laute, hellhörig, schweigt –
hört man den Hafen – er scheint nicht weit,
die Schiffe schaukelnd – sind noch wach,
dicht an dicht, eines…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mein Gewand trägt der Tod,
mein letzter Atemzug hat sich
von der Zeit gelöst.
Verbannt des Vogels Ruf,
sein Gesang verstummt,
weil der Herzschlag nicht mehr
dem Rhythmus der Natur entspringt,
Der Adler…

von Monika Laakes

Fette
Lachsalven dröhnen
durch die Nacht.
In des Schläfers Ohren
Unbehagen.

Stürmisch.
Dieser Wind
bläst ins Fenster,
schlägt es krachend zu.
Bruchglas.

Hohe
gellende Stimme…

von Christian Morgenstern

O Nacht, du Sternenbronnen,
ich bade Leib und Geist
in deinen tausend Sonnen –

O Nacht, die mich umfleußt
mit Offenbarungswonnen,
ergib mir, was du weißt!

O Nacht, du tiefer Bronnen ...

von Christian Morgenstern

Nebel lag überm Land,
und die Bäume rauschten so sacht,
da gab mir deine liebe Hand
ihr erstes süßes ‚Gutenacht'.

Und ich dann noch in den Nebel ging -
und die Bäume wühlten in meinem Sinn -
und ich bebte und…

von Annelie Kelch

„He, blaue Nacht, weshalb rennst du so trunken
Im tristenTotenhemd durch alle Straßen hier im Ort?“ –
„Der Wahn ist kurz, mein Kind, die Reu ist lang …
Ich ließ den heiß geliebten Tag ziehn; er ist fort.“

Müd ist der…

von Eva Klingler

Einmal liebten wir uns am Flussufer
wild und ungestüm verloren
golden Wassermond nahm sich den Blick
Tiefer höher weiter
ein Alles ein Nichts im zerfließenden
Augenblick wahr gedacht
Frag die alten Weiden

von marie mehrfeld

der schwarze
Ast des Baums
am Haus ist nackt
und stark im Stand

nun hell und
sternenklar
das Firmament
von Wolken frei

der dunkle Berg
der Angst
der Nacht vom

Licht des…

von Michael Dahm

Samtenen Tuches deckt die Nacht,
was der Tag an Übel ließ,
wie stets hat sie an mich gedacht,
wenn ich meine Augen schließ.

In wohl'ger Obhut fühl ich mich,
in ihren dunklen Armen,
quälten Tag's Gedanken…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Aus dem schattigen Fenster
des Fachwerkhauses,
schaut ein nachdenkliches
Gesicht hinauf auf den
nächtlichen Horizont.
Weit weg reisen verlorene
Gedanken zwischen Mond
und Sternenglanz ohne
ein…

von Yvonne Zoll

Weißer Dunst schiebt sich um meine Augenlider,
macht traumversunken-schwer bedacht
lenkt hoffend schöne Träume immer wieder
wie zu jenem Morgen wo erwacht
befindend mich im morgen heute bald schon
wo die Wärme jene…

von Soléa P.

Dunstverhangen und schwer die Luft,
alle Geräusche werden erdrückt
zwischen Tag und Nacht eine Kluft,
diese Stille macht kirre, ja, fast Verrückt.

Fantasien schaukeln die Sorgen hoch,
male Bilder im Kopf die es…

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