Nacht ✓ Nachtgedichte, von Nachthimmel bis Sternenlicht

Bild vom Nachthimmel mit Mond

Von Sternenhimmel bis Hoffnungslosigkeit- die Nacht hält vieles bereit. In dieser Kategorie finden Sie alles zum Thema!

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 176 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

Dunkelgeflüster,
watend in stillen Pfützen,
Ungesagtes verhallt,

Wolkenwand flieht,
das Mitternachtsgeläut
verklingt klagend,

Augen spiegeln die Zeit
im mondlosen Himmel,
Gewesenes ruht,

von Annelie Kelch

Im rauen Atem der Nacht
liegt das Dunkel, das uns
beschattet – geliebt von
den Sternen: Es lässt sie
strahlen und funkeln ...
Vom Tod gepriesen; so bleibt
uns sein Angesicht fremd.

Dein Schatten, sobald…

von Rainer Maria Rilke

Du Dunkelheit, aus der ich stamme,
ich liebe dich mehr als die Flamme,
welche die Welt begrenzt,
indem sie glänzt
für irgend einen Kreis,
aus dem heraus kein Wesen von ihr weiß.

Aber die Dunkelheit hält alles…

von Angélique Duvier

Die Uhr schlägt vier, es ist noch dunkel.
Du wartest auf ein kleines Abenteuer,
ich warte auf den Sonnenschein.
Deine Träume sind heiß wie Feuer.

Haltlos treiben wir durch unser Sein.
Bin ich nur ein Lebenspassagier…

von Soléa P.

Die tiefe Nacht will partout nicht gehen,
klammert, hängt an der Stille –
am Mond und kalten Straßenlaternen,
die diffuse Lichter werfen,
und schläft so gerne im feuchten Gras,
zusammen mit Nebel, der gegen…

von Monika Laakes

Erkennst du dich
nicht mehr im Spiegel?
Die Zeit, die schleppt
dich weiter fort.
Sie drückt dir auf
ihr strenges Siegel
und macht dich selbst
zum fremden Ort.

Begegnet dir des nachts
ein…

von Susanna Ka

In der Nacht
- gib acht –
hat der Wind gedreht,
hat meine Worte verweht,
hat mein Gedicht zerrissen,
Buchtstaben im Kissen.
Mitten in der Nacht
hat der Wind
mich ausgelacht.

In der Nacht…

von marie mehrfeld

Vollmondnächte.
In silberblauem Schweigen
Klarheit suchen.

von marie mehrfeld

Nachts kommt die Zeit, die sie liebt, die sie will.
Dann ist sie bereit und es wird in ihr still.
Phantastin ist sie, will raus aus der Welt,
das Träumen ist’s, das lebendig sie hält.
Sie flieht vor sich selbst in wildem…

von Ingeborg Henrichs

Auf einer Spur des Wunderbaren
Im Atemzug der Nacht
Gleitet sanft dahin
Die Barke
Wirft Anker bald in deinem Leben
Nie versiegend Wunschträume
Süsser Hoffnung Kraft
Der Liebe Macht
Sind ihre Fracht…

von marie mehrfeld

Nachtwind rüttelt zaghaft.
Verweht zerbrochenes Denken.
Atem der Ahnen.

Vergangene Zeiten
von Wehmut verschleiert.
Stunde der Geister.

Rostige Ketten klappern
klagend am rissigen Tor.
Bäume im…

von Angelika Zädow

Fahrend durch die Nacht
in schlafschaukelndem Wagen
bis gemächlich der Tag erwacht

Mogennebel durchschleiern das Land,
wie Wellen wogen sie sanft,
halten das Dunkel fest in der Hand

am Horizont zagendes…

von Monika Laakes

Schwelende Nachtglut,
Hitze am Tag macht träge,
die Nacht raubt den Schlaf.

Surrende Mücke
im Lichtkegel der Lampe.
Stille! Sie sticht.

Gedankenschwere
belastet das Gemüt.
Macht Mond süchtig?…

von marie mehrfeld

Nachts zwischen den Träumen,
wenn Mondenschein fließt
und die Seele schwebt,
wenn das Gewisse schläft und
Sterne in müde Augen blicken,
wenn Farben und Worte schwimmen
und nur das Rote leuchtet,
dann…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mein Gewand trägt der Tod,
mein letzter Atemzug hat sich
von der Zeit gelöst.
Verbannt des Vogels Ruf,
sein Gesang verstummt,
weil der Herzschlag nicht mehr
dem Rhythmus der Natur entspringt,
Der Adler…

von Yvonne Zoll

Unter zergangenen Lichtern
Auf Längen zu dunkeln
Anschickt zum dräuenden
Lauschen das Windfäden eint

Darin die Seeanemonen zu
Rosen entbloßend im tanzenden
Riff den Nachtfisch verbergen

Dessen verloren…

von Rainer Maria Rilke

Der blasse Abelknabe spricht:

Ich bin nicht. Der Bruder hat mir was getan,
was meine Augen nicht sahn.
Er hat mir das Licht verhängt.
Er hat mein Gesicht verdrängt
mit seinem Gesicht.
Er ist jetzt allein.…

von Annelie Kelch

Die Nacht schwebt in den Abenddunst,
sinkt mählich leise nieder.
Der Mond, abseits der Sternengunst,
kriecht in das Wolkenmieder.

Ich finde nirgendwo ein Licht,
weder am Himmel noch auf Erden,
nur jenes kühle…

von Joachim Ringelnatz

Nächte gab es, die höhnend entwichen,
Die wir im trunkenen Taumel verkannt,
Die wir mit hohlen Namen benannt,
Nächte, die schweren Träumen glichen.

Da wir an sprühenden Feuern gefroren,
Da wir mit ernstem Herzen…

von Monika Laakes

Fette
Lachsalven dröhnen
durch die Nacht.
In des Schläfers Ohren
Unbehagen.

Stürmisch.
Dieser Wind
bläst ins Fenster,
schlägt es krachend zu.
Bruchglas.

Hohe
gellende Stimme…

von Yvonne Zoll

Über den Rändern des Tages decken
Grasende Kühle in lächelnder Absicht
Aus blühenden Büschen äsende Schleier
Kreisende Fähe im schwindenden Rot
Rauchgrau ersetzender Schwärze

Was schleicht sich das heißere

von Christian Morgenstern

O Nacht, du Sternenbronnen,
ich bade Leib und Geist
in deinen tausend Sonnen –

O Nacht, die mich umfleußt
mit Offenbarungswonnen,
ergib mir, was du weißt!

O Nacht, du tiefer Bronnen ...

von Axel C. Englert

Bitte?! ICH darf doch NICHT rein?!
Diskriminierung! Mensch! Sie Schwein!
„HUNDE verboten!“ – jenes Schild
Sicher NICHT für ALGEN gilt?!

WIR sind AKTIVE Wasserpflanzen!
Wir wollen in der DISKO TANZEN!
ICH sei…

von Christian Morgenstern

Nebel lag überm Land,
und die Bäume rauschten so sacht,
da gab mir deine liebe Hand
ihr erstes süßes ‚Gutenacht'.

Und ich dann noch in den Nebel ging -
und die Bäume wühlten in meinem Sinn -
und ich bebte und…

du
von Kilian Schwanke

wirre lichter spielen mit den gesichtern der gäste
aufregung umspielt ihre ausgelassenen züge wie feuerschein
dein auge wie ein teich in einem grünen garten
erblickte das meine und war sich der folgen nicht bewusst

von marie mehrfeld

der schwarze
Ast des Baums
am Haus ist nackt
und stark im Stand

nun hell und
sternenklar
das Firmament
von Wolken frei

der dunkle Berg
der Angst
der Nacht vom

Licht des…

von Eva Klingler

In der Nacht
zur dunkelsten Stunde
wenn Sternschnuppen fallen
Fragst du dich auch ob sie traurig sind ?

Soviel Magie - doch sie wünschten sich nie

Sag mir Stern der du da draußen wohnst
mir den Blick wieder…

von marie mehrfeld

Es ist Mitternacht jetzt, alle
Lichter sind gelöscht und meine
Fenster angelweit offen,

ich schaue auf den im
Winterschlaf erstarrten Garten
und sehne mich nach Sonne,

schmale Mondsichel wirft

von Soléa P.

Dunstverhangen und schwer die Luft
alle Geräusche werden erdrückt
zwischen Tag und Nacht eine riesige Kluft
diese Stille macht kirre, ja fast Verrückt.

Fantasien schaukeln die Sorgen hoch
male Bilder im Kopf die es…

von Thorsten K.

Tritt hinaus, aus der Wärme,
in die Frische der Nacht.
Die Stund der Sterne -
blick empor; der Himmel lacht.

Von des Tages Toben
zur Ruhe gekommen.
Träume werden verwoben
und Berge erklommen.

von Annelie Kelch

Willkommen, Nacht!
Willkommen, Mutter
aller Schicksalsgöttinnen:
Du stiller dunkler See,
wo Wahrheit Licht sät von
den Sternen und schwere Träume
fragmentarisch enden.

Willkommen, Nacht!
Geburt der…

von Eva Klingler

Einmal liebten wir uns am Flussufer
wild und ungestüm verloren
golden Wassermond nahm sich den Blick
Tiefer höher weiter
ein Alles ein Nichts im zerfließenden
Augenblick wahr gedacht
Frag die alten Weiden

von * noé *

Den Kopf geborgen im Gefieder,
träumt jeder Vogel in der Nacht.
Der Morgen kommt gewisslich wieder,
hat er’s doch immer so gemacht.

Selbst Bäume schlummern – scheint es – tief
und stoppen ihre Produktion;
was…

von Yvonne Zoll

Kletten rasseln ins Volumen fallen
Unsichtbar weiß Inkunabeln auf im Floß
Lichtlos wirkungsvolle Dünste krallen
Sich in deines Mantelsaumes Schoß

Und durch satte Nebelwüsten retten
Abgrundängste sich von Anbeginn…

von Michael Dahm

Samtenen Tuches deckt die Nacht,
was der Tag an Übel ließ,
wie stets hat sie an mich gedacht,
wenn ich meine Augen schließ.

In wohl'ger Obhut fühl ich mich,
in ihren dunklen Armen,
quälten Tag's Gedanken…

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