Julinacht

von Robert K. Staege
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An des Himmels dunklem Runde
silbern lugt der Mond hervor,
aus dem nächtlich stillen Grunde
steigt ein lichter Glanz empor.

Alles ruht nun aus vom Tage,
jedes Wesen schlummert schon,
nur der Philomele Klage
schallt mit süßem, wehem Ton.

Mit dem Westwind milde streichet
rings umher der Blütenduft,
der dem Geißblatt nun entweichet,
und erfüllt die Abendluft.

Geschrieben am 29. Juli 2019

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