Auf meiner Liebsten Tod VI

von Robert K. Staege
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Mein Herz ist mir so wund und schwer,
als plagte es ein Traum.
Ich fahr‘ durch Berge hin zum Meer,
und seh‘ die Landschaft kaum.

Den Sinn bedrückt Erinn‘rung sehr;
einst reist‘ ich hier mit Dir.
Der Platz an meiner Seit‘ ist leer,
ich bin so einsam hier.

Wo nehme ich den Trost jetzt her,
der meinen Kummer stillt?
Gedanken steigen mehr und mehr; -
der Tränenborn, er quillt.

Geschrieben am 31. Januar 2018, in Erinnerung an die erste Fahrt in den Süden ohne sie, am 15. September 1997.

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