Auf dem Heimweg

von Robert K. Staege
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Leise sinkt die Nacht herein,
und ich geh‘ für mich allein
heimwärts durch die stillen Wälder.

Von des Himmels dunkler Ferne
strahlt das milde Licht der Sterne,
und der Mond bescheint die Felder.

Wie ich walle unter Bäumen,
hör‘ ich wie in nächt‘gen Träumen
Nachtigallenlieder klingen,

und ich geh’ dahin und lausche,
fühle plötzlich wie im Rausche
tiefe Sehnsucht in mich dringen.

Ach, der Philomele Lieder
füllen mir den Busen wieder
mit der Liebe heißem Feuer.

Das beschleunigt meine Schritte
hin wohl zu des Dorfes Mitte,
wo ein wohlbekannt‘ Gemäuer

birgt das Ziel all meines Strebens,
dich, du Liebe meines Lebens,
du mein wahres, ew’ges Glück.

Geschrieben am 15. Juni 2019

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