Glanz

von Robert K. Staege
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Wenn abends leis‘ erstirbt der Sonne Licht,
im Glanz des Meeres linder Strahl sich bricht,
dann kommen Träume aus vergang‘ner Zeit,
und mancher Seufzer macht sich in mir breit.

Mein Auge folgt dem Spiel der Sonnenglut,
die sanft vergoldet dort des Meeres Flut.
Es strebt mein Geist dem Weg des Lichtes zu
und fragt, ob dort wohl sei der Seele Ruh‘.

Wenn Hesperos dann licht am Himmel steht,
mein Herz durch jene dunklen Weiten geht,
strahlt plötzlich auf im Geist das Bild von Dir,
durchglänzet Sinne, Sein und Seele mir.

Geschrieben am 5. Juli 2019

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