Die Nacht kommt

von Robert K. Staege
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Der Sonne gleissend lichtes Glüh‘n
liess Bergesspitzen golden blüh‘n,
doch nun das Abendrot entschwand
ganz leis’ dort an der Berge Rand.
Nur zarte Düfte schweben sacht
aus Gärten in die frühe Nacht.

In Schweigen ist die Stadt gehüllt
und Zauber sanft die Nacht erfüllt.
Der bleiche Mond vom Himmel lacht,
die Sterne steh‘n in lichter Pracht;
die Bösen plagt der Träume Pein,
beim Kind nur kehrt ein Engel ein.

Geschrieben am 29. September 2018 in Schillig.

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