Lenzahnen

von Robert K. Staege
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Morgenkalt und reifbeglänzt
liegt vor mir das weite Feld,
das an unsern Garten grenzt.
Lang schon ist erwacht die Welt.

Golden liegt das Sonnenlicht
auf den noch erstarrten Fluren,
das die Macht des Winters bricht.
Sieh, des Lenzes erste Spuren!

Kleine Glöckchen läuten leise
in so reiner, weißer Pracht.
Hell ertönt der Vögel Weise
uns zum Tag und vor der Nacht.

Fröhlich ist ihr muntres Singen,
voller Lebensseligkeit.
O, wie herrlich stimmt dies Klingen
mein Herz ein auf Frühlingszeit!

Geschrieben am 20. Februar 2018

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