Nie wieder Langeweile

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Im Tal, bin ich befreiter als ein Gesang
Der die Lebenswinde ziert
Bin bloß im Aufbruch, die Bescheidenheit
Erzeugt im raschen, schnelllebig, wandelbar
Bis abgebrüht, trocken von Art, gelassener' Gefährte
Nur die eine von so vielen
Beweist die Faust, die nicht außen stehend
Mag, wer will, Zeit bleibt
Denn Gesellschaft, erhält auf Trab
Sitten, Sorgen vermischt im Funkeln
Den Gang der Millionen, wesentliche Mitte
Etwas Wahn stimmt die Eile
Zeit der Leben, umgebene Weile
Den Umweg befahrbar, verlangsamt im Tempo
So war's doch seitdem, nie mehr so öde
Wie am Ende in Zeilen die Strecke
Das Langeweile, erforderte Trennung
Zu erwähnen, in einem Text, 'gähnen'
Dies Wort, bewies ein lahmes 'sein'
Hinfort, vergeigt im Milieu der Langzeitstudien
Zeugnis- Herrschaft im Urwerk
Nur der Zeiger mit Ausdruck
Sich dem Worte, 'Weile'
Zuspruch, Achtung sich bewies
Und nicht gleichgültig, egal das Wort
erklang nur aus den müden Seelen.

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Kommentare

18. Dez 2016

Kein bisschen langweilig - es spricht
Direkt an, dieses Gedicht!

LG Axel

18. Dez 2016

Direkt, wie ein Schuss aus der Kommentar- Kanone!

Hab vielen Dank, Axel!

LG

18. Dez 2016

Kurzweilig, angereichert mit eigenständigen Wortspielen, kommt dies Gedicht daher. Spricht unmittelbar Gefühle an - wenn auch diffus - jedoch ohne Langeweile.
LG Monika

18. Dez 2016

Danke Dir, Monika! Diffus ja, das kommt manchmal, immer wieder mal vor.Will alles in einen Text stecken, daher wirkt es bei einigen Werken nebelhaft, verschwommen..

LG :)