Lenzgefühl

von Robert K. Staege
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Fröhlich rauscht der junge Wald,
Frühlingswind kommt mild geflogen,
und ganz duftig - wie gemalt -
ist der Himmel blau bezogen.

Wie in der Vergangenheit
Sturm hinbrauste über Wäldern,
bläst nun diese düstre Zeit
sanft der Lenz von Wiesen, Feldern.

An den Bäumen, grün und satt,
füllt das junge Laub die Zweige,
täglich drängt sich Blatt an Blatt,
zu beschatten mild die Steige.

Immer dichter, lebensvoll,
wird des Frühlings Drang und Streben.
Und ich fühl‘ es, in mir soll
auch sich regen neues Leben.

Geschrieben am 25. März 2020.

Ähnlichkeiten mit einem Werk von Nikolaus Lenau sind nicht zufällig und durchaus Absicht.

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