Nackte Angst

von Robert K. Staege
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Bedrohlich dräut die stille Nacht,
umhüllt den Menschen, und er schreit.
Das Dunkel aber nickt und lacht
und öffnet seine Arme weit.

Schreckt ohne Licht aus wirrem Traum
man auf, vor Furcht die Seele stöhnt,
der Geist wie ein verdorrter Baum,
der Herzschlag in den Ohren dröhnt,

die Augen weit, der Atem stockt,
ein Zittern schnell durchrollt den Leib. -
Das Dunkel finstre Wesen lockt
und bietet ihnen Zeitvertreib ....

Geschrieben am 25. März 2020.

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