Konfirmation von A...

Bild von Ernst Wetzel
Mitglied

Am .......... erblicktest Du das Licht dieser Welt.
Du warst das lang ersehnte Glück, das eine Familie zusammen hält
Als Taufpatin sich Tante P... Dir zur Seite stellte
Und ein Jahr später sich noch der Ernst Dir zur Seite gesellte.

Denn zu Deinem ersten Geburtstag trafen sich auch unsere Wege,
saßst ganz schnell auf meinem Schoß, hellblond, pummelig und rege.
Fordertest unbändig endloses “Tuff-Tuff”-Malen bei mir ein.
An diesem Tag tratst Du auch in mein und ich in Dein Herz hinein.

Inzwischen darf ich der Onkel Ernst für Dich sein,
bist durch B... und L... in Eurer Familie nicht mehr allein.
Mit K... und G... kamen noch Neffen hinzu.
Alle eifern Dir nach und lassen dich nicht mehr in Ruh’.

Nach Duisburg zu kommen war für Dich immer ein tolles Erleben,
um hier zur LGB-Eisenbahn treppauf ganz schnell zu streben.
Oder die Oberhausener bzw. Beecker Kirmes Dich zu uns trieb,
wo wir nach vielen Stunden nicht wussten, wo die Zeit verblieb.

Ein Zoobesuch hier nahm Dich auch immer gefangen.
Nachdem wir schon viele Stunden gegangen,
zähltest Du auf, wo wir überall noch nicht waren.
Mit Tante Pommes und Onkel Ernst kanntest Du kein Erbarmen …

Es rief auch schon mal (im Eisenbahnmuseum in Bochum) der Nikolaus,
wo wir sollten doch Bahn fahren mit ihm hinaus.
Oder zu Weihnachten ein frischer Tannenbaum war angesagt,
natürlich mit der Dampflock ins Sauerland hin, wer da noch fragt.

Und auch manche erlebnisreiche Radtour, die wir gemacht,
ließ Dich abends werden zum Turner im Bett die Nacht …

Besinnung auf den heutigen Tag

Lieber A..., wie schnell sind doch Deine fast 15 Lebensjahre vergangen.
Bedenke, dass sie auch mit Gottes Segen gelangen.
Darin waren Geburtstage, Taufen, Einschulungen, Hochzeiten besondere Station(en).
Einen weiteren Schritt gehen wir wieder gemeinsam - den Deiner Konfirmation.
Aber nicht immer im Leben sind Dir diese Vertrauten so nah.
Es gibt Situationen, da wird Dir dann klar,
ein Gebet kann Dir eine große Stütze sein,
wenn man mit einer Last sich fühlt so ganz allein.
Ich tue es und bin dann so richtig befreit,
weil ich die Hoffnung habe und vertraue auf Gottes Geleit.
Auch Erfolg oder einfach Glück ließen mich im Gebet Dank sagen.
Dafür, dass ich fühl(t)e, jemand möchte auch mein Leben mittragen

und gestalten,

damit es gelingt …

In diesem Sinne viel Glück und Wohlwollen in unserer großen
evangelischen Gemeinde …