Augenblicke

von Alf Glocker
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Wir radeln froh dem Tod entgegen,
der Tag ist schön, wir feiern ihn!
Und wenn wir uns zur Ruhe legen,
dann sehn wir das helle Grün
im Schlaf an uns vorüberziehn.

Der Ausflug dauert gar nicht lang –
die Wolken schweben wunderweiß.
Wir fahren meist im kleinen Gang,
die Reifen blubbern niedlich, leis …
das treibt bei uns geringen Schweiß.

Am Ende unserer Tour: Gewitter!
Wir nennen das: „Romantik pur!“
Doch fühlen wir wie edle Ritter:
die größte Weite der Natur –
und ja, wir bleiben in der Spur!

Zur Nacht, wenn alles zeitlos ist,
erträumen wir uns 1000 Stunden,
die man im Leben nicht vergisst …
Wir drehten heute unsere Runden
und hatten was genau gefunden?

Augenblicke!

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Kommentare

26. Aug 2019

Heut kommt weit schneller man ans Ziel:
Denn so ein E-Bike hat viel Stil ...

LG Axel

26. Aug 2019

Hach, schön!
Trotz oder wegen des Wortes "Tod" in der ersten Zeile?
LG Uwe

26. Aug 2019

Das Gedicht hat eine berauschende Geschwindigkeit, die Natur auch.
Klasse !!!
HG Olaf