Nestwärme

von Johanna Blau
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Ob nun verwandt oder gut bekannt
Erfahren im Geben
Ist in diesem Kalten Land
Nicht nur Prometheus, der das Feuer für uns fand
Auch alle, die Erinnern und Gedenken
In Mitgefühl von innen heraus Schimmern
Und sich selbst verschenken
Familie für die Seele
Umarmung, die ich wähle

Um zu beglücken die Menschen, die ich am liebsten mag
Um zu entrücken die Menschen, dem dröhnenden Alltag
Um zu verzücken die Menschen, die ich viele Fragen frag‘

Ummantlung, die ich bequem ohne Zutun abgebe
In diesem meinem Umfeld
So viele, die sehr gern helfen
Sich selbst finden
Durch das Gegenüber
Schwestern und Brüder
Im Geiste
Zusammen Werden Wahr Wunder Welten
Wird wirklich, Was wir gewünscht
Hämmernde Herzen
Zueinander fliegend
Wie Vögel ohne Federn sind wir
Brauchen nicht Ellenbogen
Brauchen Nestwärme.

JB-01-2020

Nest im Winter gefunden, Foto: Johanna Blau
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Kommentare

27. Jan 2020

Der Mensch ist ein soziales Tier -
Doch daran rütteln Macht und Gier ...

LG Axel

28. Jan 2020

Dein Gedicht, denke ich, will mehrere Male gelesen werden. Zu Recht !
HG Olaf

01. Feb 2020

Lieber Olaf, das ist ein tolles Feedback. Danke und liebe Grüße, Johanna

28. Jan 2020

Nestwärme. Als Kind hätte ich mich ziemlich sehr darüber gefreut. Nun sorge ich selbst dafür :)

Liebe Grüße
Ella

29. Jan 2020

"Zusammen Werden Wahr Wunder Welten
Wird wirklich, Was wir gewünscht..."
Jawollll, jawol und ja wohlig.
LG, liebe Johanna!
Uwe

29. Jan 2020

Da geht es mir wie Ella. Aber meinen Kindern fehlt es daran nicht. Zum Glück.
Und für mich selbst Schwestern und Brüder gefunden. Ein Geschenk!
Ein sehr schöner Text!
Liebe Grüße von Britta