Früh am Morgen

von Ella Sander
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Am Teich, früh am Morgen,
Noch träumt die Libelle ;
Der Wind weckt sie sachte,
Aus nächtlicher Stille.

Zartweiß, gleich den Wolken,
Schwebt friedlich der Mond
Am taufrischen Himmel,
Er wird bald enttrohnt.

Das Zwielicht entmachtet
Der Dunkelheit Spur,
Verzaubert mit Farben
Wald, Wiesen und Flur.

Leis öffnet die Sonne
Das Fenster zum Tag;
Sie gleitet sanft, friedvoll
Auf himmlischem Pfad.

Auch Du, meine Seele,
Vertraue dem Licht;
Es strahlt noch als Mondschein
Wenn Schwärze einbricht.

5. Mai 2018

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Kommentare

27. Mär 2020

Ja, auf den Mond, so wertvoll wie Licht,
Ohne sein Wachen, da gäb's uns wohl nicht,
Zu flatterig wäre der Erdenlauf,
Dankeschön Mond, Du passt auf uns auf... :)

Dankeschön Alf! :)
Ein klassisch Gedicht,
Gefällt jedem nicht.

Alles Liebe
Ella

27. Mär 2020

Oh, wie schön! :)
Dankeschön, lieber Axel,
freue mich und von Herzen
grüß ich dich.
Ella

27. Mär 2020

Sooo schön du die Frühe eines Morgens besingst!
Es sind die Augen deiner Seele, die all die Schönheit bemerken.
LG Uwe

Entschuldige, liebe Ella, nur eines würde ich raten, (höchstens in einem Humorgedicht),
dieses leidige ´ne verwenden: "Zartweiß, wie 'ne Wolke".
Es umgehen, z.B. "Blass wie eine Wolke?"

27. Mär 2020

hihihi Na gut, lieber Uwe. Anscheinend bereitet dir diese Art von Abkürzungen echtes Unwohlsein.
Das geht natürlich nicht. Also, weg damit! :)
Das Wort "zartweiß" muss aber bleiben. Ich liebe es.
Es weckt andere Assoziationen als "blass".
Ich hoffe, der veränderte Vers gefällt dir besser, und bereitet kein Leiden mehr. ;)

Vielen Dank für dein wertvolles Feedback, lieber Uwe.
Ich freue mich sehr über tolle Tipps. Bitte immer wieder gerne. :)

Alles Liebe
Ella

27. Mär 2020

Sehr schön! Eine Sorge weniger, lieber Uwe.
Das macht mich froh und dich ebenso. :)

Herzliche Grüße
Ella

27. Mär 2020

Es kommt so mild und leise daher, schwingt sich direkt ein ins Innere... und schön ist (...) meine Seele, vertraue dem Licht...
Herzlich grüßt Dich, liebe Ella, Ingeborg

27. Mär 2020

Die ersten Verse, die ich schrieb, waren alle klassisch, am liebsten mit Kreuzreim.
Dann gefielen sie mir plötzlich nicht mehr und ich mottete sie ein. Heute Nacht, irgendwie konnte ich nicht schlafen, habe ich ein wenig gestöbert und sie wiederentdeckt. Jetzt mag ich sie merkwürdigerweise wieder. Echt seltsam. Als hätte nicht ich sie geschrieben. Na ja, irgendwie stimmt es ja auch. Heute bin ich nicht mehr ganz die, die ich damals war.

Vielen Dank für den schönen Kommentar, liebe Ingeborg.
Ich grüße dich herzlich und wünsche alles Liebe
Ella

29. Mär 2020

Du kommst so leichtfüßig und hoffnungsfroh rüber, liebe Ella, würde diesbezüglich gerne mit dir tauschen.

Sei lieb gegrüßt
Soléa