Morgen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Annelie Kelch
von Yvonne Zoll
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von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Adagio des
aufblühenden Tagesglühn,
Schleier mondsilberner Fäden
den Vorhang ziehn,
blaues Himmelherz,
taufeuchtes Wimpernpaar,
Lebensfeuer,
Horizonte glühn.
So nah!
Näher warst Du

von Annelie Kelch

Damals – in jenen schwarzen Wintermorgen,
Als neben den Geistern der Nacht noch der Tod
Schlief in der Hecke aus Mehlbeersträuchern ...
Mannshoch und hartlaubig schritt sie neben mir
Her unterm frostigen Finsterchoral des…

von Yvonne Zoll

wiesen wissen wie entfernt vermessen
frieseln fort nach eigenem vergessen
wie gefallen wesen währenddessen
flocken treibend wärmt täglich wessen

bald ausgelassen nieselnd wölkt ins aus
im fieber früher schatten…

von Annelie Kelch

Du hebst die Augenlider und erblickst Konturen:
Der frühe Morgen schickt sein leises Licht durchs Fenster.
Über den Dingen, die du liebst, spuken noch Nachtgespenster.
Das Zwielicht zwinkert müde; leise ticken alle Uhren.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Auroras roter Kuss mich weckt,
Sonnenstrahlen noch gefangen,
der Himmel blickt aus trüben Augen,
schleierhaft vom Grau bedeckt.

Das Morgenrot verblasst vor
Scham, löst die warme Hand der Liebe,
verabschieden…

von Volker Harmgardt

Heute ist ein schöner Tag,
weil die Welt morgen schon
wieder anders aussehen kann.

von Annelie Kelch

Der Morgen zieht herauf –
Er ist noch voller Zweifel, Sorgen …
Sein Angesicht ist fahl; er träumt
Vom Krieg, von täglicher Gewalt,
Von Menschen, die den Tag
Verbringen müssen ohne jeden Halt
Und neidvoll schaun…

von Axel C. Englert

Sie HALBES HÄHNCHEN! Sagen Sie:
Weshalb WECKEN Sie mich NIE?!
Ein Hahn, der morgens liegen bleibt,
Ganz sicher kaum Geschichte schreibt!

DIE Arbeitsmoral ist einfach MIES!
Und DAS im Hühner-Paradies ...
Sie…

von Annelie Kelch

Die Sonnenblume facht die Glut des Tages an;
mein alter Strom, ein Saurier unter seinesgleichen,
streckt die matten Glieder, seine Nebenarme.
Die Flut läuft auf; sie träumt von Landeinnahme,
in ihren Wassern spiegelt sich…

von Willi Grigor

Die ersten Sonnenstrahlen
verwandeln Grau in Blau
und lassen hell erstrahlen
den Glanz im Morgentau.

Ein milder Hauch des Windes
streut Tagluft auf das Laub.
Es winken Blätterkinder
zum Morgengruß vom…

von Manfred Peringer

wenn tief im westen die sonne steht und der wind
mir ins gesicht weht dann höre ich der gräser
harfenspiel habe den rotweißen turm als ziel

bald ist sein lichterschein wieder stern schweift mein blick
aus dem fenster fern…

von Soléa P.

Morgenröte taucht den Tag
in ein warmes Licht
die Dunkelheit schon über Berge
hatte wie üblich Nachtschicht.

Vom Gipfel steigt die Sonne herab
bis weit hinunter ins Tal
breitet sich in Auen aus
der…

von Axel C. Englert

Da haut‘s mir doch den KORKEN raus!
Sind Sie bekloppt – Sie Micky Maus?!
GUT GEKÜHLT kommt man als SEKT!
Perfekt zeigt man, wie man so schmeckt ...

Als EISBLOCK nahen Sie?! AM STÜCK?!
Von wegen TITANIC! Viel ZU DICK…

von Somos Eleen

Wenn morgens früh sich Nacht und Tag in Lüften still versöhnen,
im Hause frische Kaffee Düfte durch Etagen strömen,
nach Rosen auf dem Frühstückstisch sich meine Sinne recken,
will Anmut im Alltäglichen mir Lebensfreude wecken…

von marie mehrfeld

als ich meine Augen aufschlug
in der Frühe nach dem bizarren
Traum, fiel ich unsacht aus der

Mitte, und als ich mir die nächt-
lichen Gedanken mit Abstand
betrachtete, sah ich, sie waren

zäh, schwarz und von…

von Michael Dahm

Des Morgens früh am müden Fluss,
die Vöglein sang' n verschlafen,
der Mond macht' die Laterne aus,
und trieb in Morpheus Hafen.

Der junge Tag stieg aus dem Nebel
und errötend in den Fluss,
er gab dem…

von Ingeborg Henrichs

Zwischen Tag und Traum
diesem ganz besonderen Raum
fließe ich mit im Atemzug der Zeit.
Meine Hand streift die Ewigkeit.
Alles soll gleichzeitig
fließen und bleiben
nichts entschwinden
mich mit allem…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Der Brand im morgendlichen Osten
verglüht zu Tagesträumen,

die Schlinge seines Feuers
fängt die schlanken Stimmen ein,

die von den Minaretten
sich im Verkehr verirren,

die Straßencafés singen noch

von Robert K. Staege

(Quatrain)

Als ich aufgewacht bin heut‘
sah ich draußen hocherfreut,
dass wohl eine Zauberhand
Blüten streute übers Land.

von nabatea buchler

Und wieder graut ein neuer Morgen
und es beginnt ein neuer Tag.
Es warten auf uns neue Sorgen
und es geschehen Dinge , die man mag.

Im Dämmerlicht hört man schon Vögel singen,
die Sterne ziehen sich diskret zurück.…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Noch ist alles so still, so friedlich,
dann plötzlich am östlichen Horizont,
öffnet sich ein zartes Band,
mit kräftig orangefarbener Hand
schiebt das Licht den nächtlichen
Mantel von Meer und Land,
legt ihn ab…

von Angelika Wessbecher

Vor
dem Fenster
leuchtet blau der
Schnee in der Dämmerung.
Zuversicht.

von Soléa P.

Immer wieder geht die Sonne auf
und Dunkelheit verliert an Macht
einen Wert den man sich nicht erkauft
die Erde erstrahlt und Seele zufrieden lacht…

Magisch angezogen vom leuchtenden Himmel
wie Sonnenblumen drehe…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Der Himmel entflammt und
die Sonne spendet
das erwartende Licht.
Die morgendliche Bühne
schliesst ihren Vorhang
und die Natur applaudiert
dem Tag entgegen.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich habe dem Tag die Tür geöffnet,
es zwinkert mir der frühe Morgen
mit seinem roten Auge zu.
Eine Amsel schielt vom Ast verlegen,
der Fels streckt sich im Lichte aus.
Die Blumen vor dem alten Haus
gähnen dem…

von Soléa P.

Paradiesisch liegt das Land versteckt
unter Nebel schläft die Welt
der Kirchturm sich aus Schwaden reckt
dazu Gezwitscher sich zaghaft gesellt.

Das hohe Gras trägt dicke Perlen
bald spiegelt Sonne sich darin

von ulli nass

ich möchte keine Zukunft ohne tropischen Wald
mit toten Ozeanen, alles endzeitlich still
in der jeder sich seinen Platz schafft
mit brutaler Gewalt
und nur noch das tut
was der ander nicht will

ich möchte…

von Annelie Kelch

Morgenwind
verscheucht die Nachtwolken aus dem Tal
der Mond geht übern Berg

von Annelie Kelch

M orgens, spät schon, ich hab' mich selber geweckt
I st endlich Schnee gefallen? -Denkste, signalisiert die graue Straße
T odsicher ist, dass ich noch lebe und nichts mehr höre
T atsächlich liegt das Schlimmste hinter mir; ich…

von Michael Dahm

Ein Wunderland im Morgenlicht,
das man nur selten sah,
purpurn zeigt' es sein Gesicht
und war nur heute da.

Nebelstreife einten sich,
aurorisch frühe Stunde,
Nachtes spätes Sternlein wich,
mit…

von Annelie Kelch

Ein gelangweilter König am Morgen
vermisste Kummer und Sorgen,
sprach: Was außer Exerzitien
hat das Leben mir sonst noch zu bieten -
eilt herbei, ihr Sorgen am Morgen.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Noch ist mein Auge voll des Schlafs,
doch schon hat der Morgen in die
Schale der Nacht einen Stein
geworfen. Die Dämmerung
öffnet ihren schwarzen Vorhang.
Das Licht fließt aus im Morgenrot.
Der Ball der Sonne…

von Heinz Helm-Karrock

Nebelschwaden ziehen vorüber
Verwischen Ackerkrume und Fels
Draußen, eingehüllt in grauen Pelz

Auf feine Äste ist der Blick versperrt
Aus Baumes Kronen Schattendüster
Tropft leise Schöpfungsgeflüster

Vom…

von Robert K. Staege

Fahlgelbgraues Licht.

Weiße Fähnchen
winken von Kaminen,

die der Wind tastend
zu erhaschen versucht.

Ein träge Schlange wälzt
sich müde stadteinwärts.

Alles ist in tristes
Grau getaucht.…

von Robert K. Staege

(Miniatur)

Erhebe mich, mein Herz mit Beben
geht sanft auf wie der Rose Pracht,
ersteht zu neuem, reichem Leben; -
wie ferne scheint mir schon die Nacht!

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