Nebelschwaden Morgengrau

von Heinz Helm-Karrock
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Nebelschwaden ziehen vorüber
Verwischen Ackerkrume und Fels
Draußen, eingehüllt in grauen Pelz

Auf feine Äste ist der Blick versperrt
Aus Baumes Kronen Schattendüster
Tropft leise Schöpfungsgeflüster

Vom Wald herüber schreit ein Tier
Dort drüben rauscht es mir
Umschlingt mich, hält mich fest

Die Gräser neben, stolz und ganz
Jetzt sehe ich’s deutlich
In zerstrahltem Morgenglanz

Sind gehalten, fest, gebunden
Von den Spinnenseidenfäden
Nebelwein fällt leis' und sacht

Aus diesem Sonnentanz
Der Tau, gesammelt, tröpfelt hier
Aus allen schönen Träumen

Langsam nun zur Erde nieder
In diesen Morgentanz
Aus nächtlicher Eleganz

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