winterliches befühlen

von Manfred Peringer
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begleitet von kristallisierten bäumen und beobachtet
von glasigen pfützen durchstreifen wir hag und hain
tiefhängende zweige berieseln uns mit feinem schnee

wir malen stammessymbole in die bestäubten gesichter
bewerfen uns ausgelassen mit weißen wattebällen um
danach das kalte zärtlich von den wangen zu wischen

in pelz gehüllt tafeln wir an eisgeschnittenen tischen
tanzen übermütig am feuer um uns schließlich erhitzt
ins fellbett fallend weiteren berührungen hinzugeben

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Kommentare

28. Jan 2019

Hervorragend gedichtet, lieber Manfred.
Gefällt mir sehr gut! Alle Daumen hoch!

Liebe Grüße,
Ella