Weltbetrachtung

von Alf Glocker
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Ich muss die Welt durch mich betrachten -
mit Fernrohr-Mikroskope-Blick, Richtung
wohin? Um viel akribisch zu beachten,
mithilfe meiner eigenen Gewichtung
(im Sinne von ganz dicht sein/bleiben) -
das will so manche Scherze mit mir treiben!

Denn die Gefühle sind ja immer mit dabei,
sie stören oft und schleudern mich in Tiefen.
Ihr lautes Lust- und auch mal Angstgeschrei
bringt mich, MICH SELBST in „Fernerliefen“:
ich werde ständig von den Fragen überrannt.
Was hab ich wohl als ein Ichselbst erkannt?

Sind es die Weisen, mit denen ich so denke?
Ist es auch das Bedürfnis das mich prägt?
Sind es die Muskeln, Sehnen und Gelenke,
die Hoffnung wohl, die mich noch trägt -
in Länder, die doch gar nicht existieren.
Wann werd' ich den Verstand verlieren?

Die Tür steht offen, für den Zweifel, der
um mich gähnt, wie fast ein Drachenmaul!
Wer bin ich wirklich? Wer? Ja, wer??
Von hint' und vorne zäume ich den Gaul
und kann dabei nicht viel der Welt ausrichten.
Nur malen kann ich, schreiben, dichten!

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