Zukunftsmusik

von Johanna Blau
Mitglied

Zukunftsmusik ist alles was ich höre.
Da ein Band aus alten Liedern,
Das ich beim Besingen zerstöre.
Und alles wach in meinem Traum.
Er traut sich selbst kaum.
Flüchtet mit weichen Gliedern.

Die Hoffnung lässt mich schreiben.
Widerlich ist, was ich nicht fühlen will.
Es dröhnt in meinem Reigen,
Unterirdisch,
Oberirdisch.
Ein unsägliches Wir-Gefühl.

High Noon
Und ich hab keine Waffe.
Die Lebenden ruhen.
Die Krähen fressen.
Die Toten erpressen.
Verdammt, was ich schaffe.

Statt auf ihn zuzugehen,
Bleibe ich.
Fühle meinen Kopf verwehen.
Kein Profil mehr.
Ausflüchte lasten schwer.
Entfremde mich.

Zwei Züge auf zwei Schienen,
Was wenn es eine wär?
Der Wahnsinn ließ mich fliegen.
Du in meinem Leben.
Allen meinen Segen.
Ohne Wiederkehr?

Nun bin ich aufgeschlagen.
Sehe wieder, was andere sehen.
Will über Nichts klagen.
Den Weisen Frauen alles sagen.
Gedanken in die Luft jagen.
Klang und Melodie entstehen.

Wer will schon Romanzen?
Dornen reichen mir ihr Gift.
Will alleine tanzen.
Den Kranz gewinnen.
Den Turm erklimmen.
Herz verschifft.

JB-07-2017

Rezitation:

Rezitation: Johanna Blau
Rechtshinweis:
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Kommentare

31. Jul 2017

Ich will lieber Romanzen,
statt Emanzen
die Liebe zu weihen
ist die Romantik von zweien .

Schönes forderndes Gedicht

LG Picolo

01. Aug 2017

Werd selbt der Liebe nicht auf ewig abschwören,
da wird mich schon noch mal einer betören.
Emanzipiert werd ich trotzdem sein.
Und wenn das nicht passt, dann wieder allein.

Vielen Dank dir und viele Grüße, Johanna