Henriette Dorothee Martens

von * noé *
Mitglied

In wirklich frühen Kindertagen,
als es Zeit noch nicht gegeben,
wurd' ich schon davon "getragen",
Omas Arme anzustreben.

Von ihrer Wärme eingehüllt,
in einen Mantel ganz aus Licht,
hab' ich mich immer wohl gefühlt,
ohne sie gäb' es mich nicht.

Sie war mir Rettung, war mir Hort,
bei ihr durft' ich, was immer, sein,
nie war sicherer ein Ort,
in ihrem Herz' war ich daheim.

Sie hat mein Leben - mich - beschützt
und war verlässlich immer da,
sie hat getröstet, mir gewitzt
geholfen, wenn es nötig war,

hat so viel Kummer mir gestillt,
wie niemand and'rer mehr im Leben,
hat mich mit Liebe angefüllt,
genug, sie andern abzugeben.

Wenn Gott uns seine Engel sendet,
war's Oma Thea, sicherlich!
Und da die Liebe niemals endet,
wacht sie auch heut' noch über mich.

© noé/2015 Alle Rechte bei der Autorin

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Kommentare

03. Mär 2015

Eigentlich ein Kommentar
Hier gar nicht von nöten war!
Dieses Liebe - volle Gedicht
Sehr schön für sich selber spricht...
LG Axel