Käfighaltung

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Jetzt wieder hott. Es war mal hüh,
denn panisch in der Pandemie
bleibt man mal wieder mehr daheim,
um mit sich selbst allein zu sein.

Die Maske wird in diesen Tagen
erneut „demonstrativ“ getragen,
mit der man – innerlich versteckt –
sein Wesen sonst ganz gut verdeckt.

Jetzt wird man wieder isoliert.
Und in Vereinsamung geführt.
Und nennt das „Social distancy“.
Wie Käfighaltung – irgendwie …

© noé/2020

Interne Verweise

Kommentare

07. Nov 2020

Dazu fällt mir ein: Deutsche Männer aus Bodenhaltung

07. Nov 2020

Und? Frauen aus Freilandhaltung?

07. Nov 2020

Frauen in die Legebatterie und Tuch drüber!

07. Nov 2020

Es fehlt nur noch die Güteklasse.

Liebe Grüße
Soléa

07. Nov 2020

Güteklasse Null!

Liebe Grüße
Alf

07. Nov 2020

Zum Glück bin ich nicht isoliert -
Da Bertha Krause hier campiert ...

LG Axel

07. Nov 2020

eine starke Frau im Haus
bläst dir alle Lichter aus!

LG Alf

07. Nov 2020

Irgendwie
verselbstständigen sich gerade die Kommentare ...

07. Nov 2020

In Käfighaltung, wie das Vieh –
das trifft es, mein ich, irgendwie,
doch seh’ ich ein, das hat jetzt Sinn –
drum nehm’ ich es gelassen hin -
und hoffe, dass es endlich ist –
und bleib ein Pessi - Optimist …

Ein gelungenes Zeitgeistgedicht!
LG Marie

07. Nov 2020

... und ein gelungener Kommentar!
Dankeschön, Marie!

07. Nov 2020

Ach was blieb uns doch nur über,
die Maske stets zu stülpen drüber,
na wenigstens korrekt getragen...

Denn mancherorts, an manchen Tagen,
beobachtet man manch Geistesblitz
der denk ich mal, es wär ein Witz,

die Maske selbst dann untenrum
getragen - ist doch wirklich dumm!

Dies passiert wenn einige das Hirn in den Fersen haben und darauf den ganzen Tag dann stehen! ;-)))

Herzlich liebe Grüße zu Dir,
Uschi

07. Nov 2020

Man braucht ja nicht viel Hirn dabei,
Hauptsache ist die Nase frei!
;o)))