kein korn mehr im feld

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die nacht gebar schwere wolken die uns schweigend
in den tag begleiten wir lächeln uns an und doch
zucken blitze unter tief hängenden augenlidern

noch liegen die geister nächtlichen treibens unterm
sternenhimmel schlafend im weizenfeld träumen
von den colgadas unseres tangos der leidenschaft

jetzt warten wir von einem felsvorsprung geschützt
bis das gewitter endet wie ein liebesroman dessen
hauptfiguren am schluss wortlos auseinandergehen

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Kommentare

01. Nov 2020

Hallo noe,
zu einem Weizen sagt Krause nicht nööööö,
beim Tango plädiert sie auf Menorrhö.
LG
Manfred

01. Nov 2020

Wie ... geistert jetzt auch bei dir schon eine Krause rum?
Mein Kommentar bezog sich auf dein Gedicht, und da speziell hierauf: "... endet wie ein liebesroman dessen
hauptfiguren am schluss wortlos auseinandergehen ..."

01. Nov 2020

Hallo noe,
Krause hat bei mir schon lange einen Stammplatz am Dichter-Tresen.
Was das Verneinen meiner Schlusspointe anbelangt, steht sie Dir das natürlich frei,
LG
Manfred