Lichtquellen

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Als ob nichts wäre – „die Sonne geht auf!“ –
über der Stadt, in der noch so viele schlafen.
Zart besaitet nimmt sie Anlauf,
und erobert am Himmel die Weite.

Die künstlichen Lichter halten dagegen,
spiegeln sich dreist auf feuchtem Asphalt.
Viele sind starr – manche bewegen,
bekommen von der Dämmerung einen letzten Rückhalt.

Hinter Mauern beginnt das Leben –
jeden Tag derselbe Trott,
doch die Sonne wird alles geben,
schließt mit dem Alltag einen Komplott.

Ihr Aufgang lässt sich von nichts bremsen,
heller wird es Stund um Stund,
von keiner Menschenseele lenken
doch die Nacht lauert schon im Hintergrund …!

Bild: © Soléa

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Kommentare

11. Dez 2020

Auf ging auch Dein Gedicht -
Das rein vom Licht uns spricht ...

LG Axel

16. Dez 2020

Ich lasse Nachts ein paar Lichter an –
simuliere damit einen Sonnenaufgang …

Liebe Grüße
Soléa

11. Dez 2020

...ja, die Nacht lauert und möchte entsprechend gestaltet werden,
damit der Tag nicht mehr so grau ist...

Liebe Grüße
Alf

16. Dez 2020

Gute Nacht – guter Tag...

Liebe Grüße
Soléa

11. Dez 2020

Den Kampf gegen die Lichter der Nacht - gewinnt sie Sonne, immer ...

Liebe Grüße zu Dir - Marie

16. Dez 2020

O ja, liebe Marie, darauf kann man sich wohl verlassen!

Herzliche Abendgrüße
Soléa

11. Dez 2020

Unaufhaltsam und stetig und das ist auch gut so, sehr schön in Worte gefasst von dir liebe Soléa!

Liebe Grüße
Uschi

16. Dez 2020

Ich danke dir liebe Uschi und sei herzlich gegrüßt!
Soléa

12. Dez 2020

Der lebensspendenden und lebenserhaltenden Kraft der Sonne poetisch anschaulich ein "Wortleuchten" gewidmet; schön geschrieben, findet mit lb.Grüssen, Ingeborg

16. Dez 2020

Liebe Ingeborg, das Wort „lebenserhaltend“ hat im Moment einen extrem hohen Wert. Mit Licht geht so vieles besser!

Sei herzlich in deinen Abend gegrüßt
Soléa

13. Dez 2020

Vieles ist TROTT. Das stimmt. Schnell erinnern wir uns auch an ALTHERGEBRACHTES. Stimmt auch.
Leider übersehen wir die vielen Verwandlungen, die täglich geschehen. Dein Gedicht hat dazu
beigetragen. Dankeschön.
HG Olaf

16. Dez 2020

Verwandlung brauchte es, und es muss nicht die größte sein, nur eine, die man wahrnehmen kann.

Danke Olaf und liebe Grüße
Soléa