Trübe Symphonie

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Trübe Symphonie

Im Streich des Windes klingen Saiten,
durch die graue Symphonie,
in den Lüften Tropfen reiten,
unterm Schirme hör ich sie.

Und der Meister der Kapelle,
taktet an mit trübem Stocke,
dass von der Eiche in der Welle,
fällt die letzte braune Locke.

In den Pfützen zeigt sich kalt,
nach so manchem Tropfenschlag,
der bewegte kahle Wald,
dem betrübtem Wintertag ….

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Kommentare

10. Jan 2015

So liegt im Trüben Schönheit auch -
Dank dies Gedichtes feinem Hauch....
LG Axel

11. Jan 2015

So ein wundervoller Genuss, der hier fein aufgestrichen steht! Danke lieber Micha! LG!