Unser Tod

von Marcel Strömer
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alles was uns Menschen bleibt
sind Traum und Bild aus alter Zeit
was noch viel zu lange weint und schreit
wird zum Teil davon befreit

weil das Leben selig spricht
alles vergeht und wendet sich
du bist Anfang und siehst das Ende nicht
in deinem du – da bin ich

führt zum einen Ziel
von Geschichte, aus der wir fliehn
doch unser Tod gibt und fordert viel
was Ohr und Auge nicht erschien

© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 30.06.2015)

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Kommentare

01. Aug 2016

Lieber Marcel,
Diese Worte gehen mir sehr nah, weil sie so wahr sind. Der Tod ist in jedem neuen Tag, der vergeht und wir leben eben nur, um irgendwann zu sterben und sollten uns dessen bewusst sein!!!

LG
Kerstin