Unzumutbar!

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Der Kampf, er hat schon längst begonnen,
beim Betreten fremder Erde.
Nichts blieb von da an wie es war,
jeder für sich und seine Art Ehre.

Der Mensch, er lässt sich nicht veredeln,
jedes Land hat seine Saat.
Jeder Boden nährt auch anders –
jede Ameise ihren Staat.

Wenn Ungleichheit zusammentrifft –
Arm und Reich – Gott und Allah,
sich die Situation zuspitzt –
für diese Welt, nicht zumutbar!

Die Gesinnung ganzer Völker
lässt sich nicht mischen wie ein Salat.
Da rollen Köpfe für die Götter,
das wird tagtäglich überdeutlich klar!

Was aktuell in Frankreich einem Lehrer passierte, ist fatal und schreit zum Himmel! Mit diesem Mord, wird das ganze Land in seinen Werten und Bestrebungen schwer getroffen und das in einer schon so fragil gewordenen Welt, wo man über soziale Netzwerke zu Hass, Gewalt, Rassismus und Krieg aufrufen kann und auch (M)macht. Es wird aller höchste Zeit, gegen zu steuern.

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Kommentare

18. Okt 2020

Und auch vom „Ehrenamt“ soll er Abstand nehmen:
Das rettet bestimmt so manches Leben …

Liebe Grüße
Soléa

19. Okt 2020

Um so mehr, desto besser. Danke Alf!

Liebe Grüße
Soléa

18. Okt 2020

Herrscher sind immer auch Gefangene ihrer eigenen Macht.
Der "einfache" Mensch hat ein Recht auf Orientierungshilfe,
die er aber - wenn überhaupt - nur spärlich bekommt.
Gewissermaßen in Dosen. This world today is a mess (Donna
Hightower, 70er)
HG Olaf

19. Okt 2020

Ja, Orientierung, die gibt es noch kaum:
Man muss sich nur mal gezielt umschauen.

Liebe Grüße
Soléa

18. Okt 2020

In früheren Zeiten nannte man "Dosen" "Büchsen", und eine wenigstens wurde Pandora anvertraut ... der Rest ist bekannt.

19. Okt 2020

DIESE Büchse hätte man besser versenkt,
so, wie man das von Schiffen her kennt.

Liebe Grüße
Soléa

19. Okt 2020

... damit allerdings wäre auch die einzig verbliebene Hoffnung versenkt worden ...

19. Okt 2020

Das mit Pandora und der Hoffnung ist so eine Sache, und wird verschieden ausgelegt bzw. interpretiert. Im Punkt auf Hoffnung, die ich (noch) nicht ganz aufgegeben habe, denke ich, das es immer bedenklicher wird zu hoffen und zu warten … alles Zeit, die letztendlich zum Handeln und Umdenken unnütz verloren geht.

Liebe Grüße
Soléa

19. Okt 2020

Die Realität holt uns noch ALLE ein, liebe Uschi!

Sei lieb gegrüßt
Soléa

18. Okt 2020

Nicht nur Frankreich, WIR ALLE sind tief erschüttert von dem Vorfall, er bleibt mir im Kopf haften wie ein schwarzer Fleck, hoffentlich hat er nicht die Folge, dass Lehrer zukünftig ängstlich und angepasst werden und den Mut verlieren, mit den Schülern frei zu diskutieren.

Herzliche mitfühlende Grüße zu Dir,
Marie

19. Okt 2020

Ein schwarzer Fleck und eine blutende Wunde!! Ich weiß, liebe Marie, dass du mitfühlst. So wie ich das französische Volk kennengelernt habe, geben sie nicht so schnell „klein bei“. Ich denke, das ist auch eine Mentalitäts-Sache. Nur, wenn jetzt und ich meine jetzt, die Politik nicht deutliche Zeichen setzt, befürchte ich Nachahmer und das wäre sehr schlecht. Die einen bekämen eine Bühne, was der Anfang vom Ende wäre, und die anderen – Lehrpersonal und Schüler, wären die absoluten Verlierer, daraus folgend, das ganzes Land. Frankreich ist seit Jahren Opfer bestialischer Gewalt und Anschlägen, wobei ich denke, dass es auch an der französischen Außenpolitik liegen könnte, was aber NIEMALS SO ausarten darf, das es zu Kleinkriegen kommt und Islamisten und andere, dem Volk, schlecht Gesinnte, ein so liberales Land wie dieses, in die Defensive katapultiert.

Ich bleib natürlich, wie bestimmt ganz viele am Thema dran und sehne mich nach Grenzen, die deutlich gesetzt werden müssen!

Sei lieb gegrüßt
Soléa

18. Okt 2020

Verabscheuungswürdige Untat, die Fassungslosigkeit und Entsetzen hervorruft. Dein Titel "Unzumutbar" sowie der starke und auch analytisch angelegte Gedichttext setzen ein Zeichen. Es geht uns alle an.
HG zu Dir, liebe Solea, von Ingeborg

19. Okt 2020

Das stimmt, liebe Ingeborg, „Es geht uns alle an!“ Auch die „Kreise“ die so ein Anschlag ziehen kann. Hier der Link zu n-tv.de

https://www.n-tv.de/politik/Verstoerende-Reaktionen-auf-Attentat-article22108195.html

Zu lesen, ein Auszug vom Parlamentarier und Abgeordneten Raschid Chiari, Tunesien.

Er könne auf seine Immunität und sein Parlament verzichten, auf seine Überzeugung jedoch nicht, schrieb Chiari nach der Bekanntgabe der Staatsanwaltschaft in einem weiteren Facebook-Post. Der Prophet sei "wichtiger und größer als Ruhm, Parlament, Politik und die ganze Welt". In den Kommentaren hagelte es Kritik und Entrüstung.

Kein Wunder, wenn man sich große Sorgen machen muss!
Danke fürs reflektieren und sei herzlich gegrüßt

Soléa

19. Okt 2020

Ja, jede Art von Gewalt ist unzumutbar. Das Problem hier ist die politische Dimension, denn auf seine Weise hat der Täter sogar sein Ziel erreicht, d.h. aus seiner Sicht. Wer Maomé-Karikaturen zeigt, wird bestraft... Angst einzuflößen ist das grundlegende Ziel jeder Art von Terror.
Vergessen wir aber auch nicht Nord-Irland, Norwegen, den Balkan überhaupt und dann wieder Halle usw. Politischer bzw. religiöser Fanatismus ist nicht allein ein Problem der islamischen Welt. Die Barbarie allgemein schon gar nicht.
LG
Dirk

20. Okt 2020

Das stimmt, Fanatismus findet sich überall, mehr oder weniger ausgeprägt und sollte und muss rigoros im Keim erstickt werden aber, …
Liebe Grüße
Soléa