Vorgeschmack

Bild von Soléa
Bibliothek

Der Ort, an den ich mich ewig binde,
muss strahlen und voll Wärme sein.
Die Nacht, sie darf erst spät beginnen –
der Morgen soll erfrischend sein.

Wenn um mich die Dunkelheit herrscht,
suche ich ein schwelendes Feuer,
das warm macht und mir Licht beschert,
mir nicht nur lieb ist, nein, auch teuer.

Die Kühle und Einsamkeit der Nacht,
sie suggeriert den kleinen Tod,
und doch entfachen Träume Macht,
„durchhalten“ ist erstes Gebot!

Der Ort, an den ich mich ewig binde,
liegt nie und nimmer auf dieser Welt.
Es ist der Ort, vor dem ich mich winde,
wo die Ewigkeit einen beharrlich festhält.

Bild: © Soléa

Interne Verweise

Kommentare

06. Okt 2020

Hier herrscht nicht die Dunkelheit -
Sondern eine Frau - die schreit ...

LG Axel

08. Okt 2020

Soléa „schreit“ auch ab und an,
wenn sie sich mal nicht helfen kann …!

Liebe Grüße
Soléa

06. Okt 2020

... ein " Vorgeschmack" , der viellt über irdisch Erfahrbares hinaus weist, so meine Gedanken . Guter Text zum Nachdenken.lb.Gruss von Ingeborg

08. Okt 2020

Den Gedanken, liebe Ingeborg, sind keine Grenzen gesetzt und erst recht nicht den Gefühlen. Gehen beide zusammen auf Reisen, werden Wege und Ziele konkreter und auch oft unausweichlich.

Sei lieb gegrüßt
Soléa

07. Okt 2020

...ein bisschen unheimlich ist das schon -
aber sehr gut!

Liebe Grüße
Alf

08. Okt 2020

Unheimlich scheint zur Zeit vieles zu sein. Manchmal sogar ich mir selbst, lieber Alf ;-)

Liebe Grüße
Soléa

09. Okt 2020

Ein Licht in der Finsternis. Schön.
HG Olaf

12. Okt 2020

… mehr braucht es oft auch nicht!

Liebe Grüße
Soléa