Wenn die Natur zu dir spricht

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Naturgeräusche oder Lärm.
Welcher Laut mein Herz erwärmt?
Erkenn ich Unterschied und Dichte?
So lest meine Naturgeschichte.

Die Senne

Es rauscht in den Föhren,
Hirsche inbrünstig röhren.
Ein paar Wölfe heulen.
Huuuhuuh huuen die Eulen.

Die Hähne krähen,
die Schafe mähen.
Hummeln brummen,
Bienen summen.

Frühlingsstürme über die Heide sausen,
ohrenbetäubend ist ihr Brausen.
Teichwellen gegen die Ufer platschen,
Fliegen an die Fenster klatschen.

Bäume ächzen,
Raben krächzen,
Gänse schnattern,
Hühner gackern.

Dielen knarren,
Vögel scharren,
Frösche quaken,
fressen Schnaken.

Tauben gurren,
Katzen schnurren.
Vögel piepen,
Mäuse fiepen.

Was mir so in den Ohren klingt,
sind Geräusche, die naturbedingt.
Lärm schlägt nur, im Grunde,
der Mensch und seine Hunde.

(c) Olaf Lüken (21.02.2021)

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Kommentare

21. Feb 2021

Mit Frosch hat Krause nix am Hut -
Doch schätzt sie Kröten - und quakt gut ...

LG Axel

21. Feb 2021

Ach lieber Olaf,

da hatten wir im Prinzip ganz ähnliche Gedanken heute.

Doch wenn es rundherum dann still,
der Frühlingswind dazu so sanft,
Gedankensturm der ruhen will,
dein Herz ist's was du hören kannst!

Höre einfach drauf!
Mit herzlich lieben Grüßen zu dir! Schönen Sonntag,
Uschi