Abdolreza Madjderey

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zur Person

Abdolreza Madjderey wurde am 14. Juli 1940 in Machhad (nordöstliche Großstadt in Persien) geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Teheran und ging dort bis zum Abiturium zur Schule. Seine ersten literarischen Aktivitäten begannen mit 12, 13 Jahren, als er einen Artikel über den persischen Dichter Farrochi-yardi in der damals  bedeutendsten  Tageszeitung Teherans veröffentlichte. Von seinem Vater, der selbst Gedichte  verfasste, wurde er zum Weiterschreiben ermuntert. Sechzehnjährig sammelte er Biografien und Gedichte seines „Geburtslandes“ Chorassan, dessen Hauptstadt Machhad war. In seiner Schule übernahm er die Aufgabe, interessierten Mitschülern die Regeln der Dichtkunst nahezubringen. Er selbst schrieb hauptsächlich klassische persische Lyrik und ab und an für entsprechende Zeitungen satirisch-politische Dichtung.1959 ging Madjderey nach Deutschland, um in Freiburg. Br. Medizin zu studieren: Dementsprechende Stationen: Staatsexamen in Erlangen, Promotion in Düsseldorf, bis 1976 als Nervenarzt in Krankenhäusern mit Führungsposition. Danach Niederlassung in Wermelskirchen als Nervenarzt und Psychotherapeut.Lehrtätigkeiten u.a.:Ärztliche Leitung des Kölner Lehrinstituts für Verhaltenstherapie,Dozent für Tiefenpsychologie.Seit 1967 schreibt er deutsche Lyrik und Texte, die ab 1974 vielorts zur Veröffentlichung gelangten. Sie aufzuzählen, bedürfte es vieler Seiten.Darum nur ein kleiner Auszug aus der langen, mehrspaltigen Liste:u.a.: Wüstenkuss / Lyrik,  (Keim 1979)   –   Mutter, dein Tod /Lyrik (1982) dtsch/persisch -  Traumcondor / Lyrik ( 1983)  -    Keine Heimat für Nachtigallen / Lyrik (Bln 1986 LzA 22)Der Klang der Wasserschritte / Lyrik (1990)  -  Fremdwortlegionär (1991)Gatha, die himmlischen Gesänge Zarathustras (Übersetzung1999)   -  In der von ihm  1989 bis  2008  herausgegebenen  BORSUYE – Zeitschrift für Medizin und Kultur – erschien alljährlich ein kulturell-wissenschaftlich brisanter Text mit verschiedener Thematik,  z.B:  Spuren iranischer Sprache in den Sprachen der Welt   -   Hafes , ein iranischer Dichter (1324 – 1389)   -   Einflüsse der persischen Sprache auf die arabische Sprache   -  Nouruz, das iranische Neujahrsfest   --   Iran, Beispiel für multikulturelle Gesellschaft   -   Der zarathustrische Glaube von Tagore  (Übersetzung)    -    Rezension zu Annemarie Schimmels Buch:  Weisheit des Islam    -       3000 Jahre Jerusalem     -      Olympiade, eine Frauenfeier wurde zur Männersache    -    Dariusch, der Große     - Waren die drei hl. Könige Zarthustrier?   -   Opium, Geschichte einer Droge   -  Kölner Kinderkreuzzug -     Dr. med. Jesus Christus   -   Nelly Sachs      -     u.a.

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