Josef Wilms

Bild von Josef Wilms

zur Person

Geboren 1935, lebt in Köln –Vogelsang. Aus dem im „Kölner Monatsjournal“ Januar 1988 erschienenen Artikel, verfasst von J.W.Martin:„Er schreibt Gedichte, zeitkritische Glossen, Akrosticha, Schlagertexte, Rezensionen, Limericks, Feature, Erzählungen, Romane, Kurzopern, Märchen, Liedertexte, Er fördert Verschollenes von (so gut wie) verschollenen Autoren (z.B. Ernesta Calmberg /1911-1938, Blunck, Bonsels u.a.) in seiner Zeitschrift „Der Stallgefährte“ wieder ans Licht und ins Gespräch. Er korrespondiert mit Museumsdirektoren, Sprachwissenschaftlern, Politikern, Musikprofessoren, mit Schriftsteller-Kollegen sowieso, egal ob sie in Wien, Hamm,, London (Berlin oder Russland ) zu Hause sind. Es ist nahezu unvorstellbar, was dieses engagierte Ein-Mann-Unternehmen aus Köln schon zu Papier (und ins Rollen) brachte…“... und sich regelrecht abhungerte (der arme Poet von Spitzweg lässt grüßen!), das, was er zu sagen hatte und sagen wollte, in seiner mit der Schreibmaschine geschriebenen Zeitschrift „Der Stallgefährte“und via Werbepost zu publizieren. Bedauerlicherweise erhielt der einerseits schon jahrelang als „dauerarbeitslos“ Abgestempelte - und trotz körperlicher Leiden tatsächlich geistig so überaus Multikreative - im Kölner Literaturbetrieb keinerlei anerkennende Hilfestellung. Seine sämtlichen vielfältigen Aktivitäten (u.a.Mahnwachen vor dem Kölner Dom, deutsch- russische Kontakte, die ihm bereits zweimal die Nominierung für den Marion-Dönhoff-Preis einbrachten) erwuchsen aus selbstloser, angestrengter Eigeninitiative. Sein über rund 20 Jahre hinaus erschienener „Stallgefährte“ entwickelte sich zu einer letztlich ca 150 Seiten starken Broschüre, die nach der Jahrtausendwende aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen schließlich eingestellt werden musste. Sie war auf voller Bandbreite ausgerichtet auf Hilfsaktionen jedweder Art, gleichgültig, ob sie Russland oder vergessene Literaturkollegen betrafen. Josef Wilms lässt sich den Mund nicht verbieten und wird „unbequem für Politik und Weltgeschehen“ empfunden und dementsprechend - wie häufig ein Unangepasster - zu Unrecht geringschätzend eingestuft; ungeachtet seiner unzweifelhaft vorhandenen literarischen Qualität.Mit dem Musikprofessor Dr Ernst Jürgen Dreyer gab er das Buch „Dichter als Komponisten“ heraus. Die 1. Auflage ist vergeben und kann z.Z gegebenenfalls nur über den Antiquariatshandel bezogen werden .

Zuletzt hinzugefügt

Traumgeborene Schöpfung

Frei und licht überragen sie
wesenlos den wirkenden Tag –…

Der Bienenwolf

Dem Vorsitzenden der Manfred - Kyber-Gesellschaft
Peter Götz…

Asphaltpfau

ASPHALTPFAU !

A rtenvielfalt mählich schwindet,
S…

Bibliothek