Komische Wirklichkeiten (Zwei Worte mit Sinn und Inhalt)

von Alf Glocker
Mitglied

Polizei! Einsatz, aber vielleicht auch nur ein Wort, wie die Liebe? Möglich in vielen Lebenslagen, sofern es richtig liegt und nicht von Rechtswegen un ist. Aussprechen darf man es schon, aber versprechen darf man sich davon nur, was das Wort „Liebe“ oder auch „Polizei“ aussagt. Es handelt sich um einen Begriff innerhalb praktischer Funktionen, die entweder der Verblendung dienen, oder von einem Auftrag abhängig sind.

Und somit ist der Einsatz, wie auch das Wort, situationsbezogen und vom Dürfen abhängig. Wer es sagt, hat zunächst nichts zu erwarten, außer, daß es zwar innerhalb einer Notwendigkeit angewandt wurde, nicht aber einer Erfüllung bedarf. Enttäuschungen sind an der Tagesordnung! Polizei, wie auch Liebende, erwarten ihren sinnvollen Einsatz, der auch von weniger Involvierten nachvollzogen werden kann.

In beiden Genres hofft man darauf, daß die, mit den Begriffen einhergehende Macht nicht einem Missbrauch unterliegt, wie beispielsweise einer Perversion. Das gilt selbstverständlich nicht für Perverse, da diese ja eine wiederum völlig außergewöhnliche Erwartungshaltung gegenüber der Polizei oder auch der Liebe haben. Wobei das Wort „Außergewöhnlich“ hier nur solange Verwendung finden darf wie die Perversion nicht überwiegt ...

Sollte sie das einmal, in einer eventuell nicht allzu fernen Zukunft tun, dann ist sowohl das Wort „Liebe“, wie auch das Wort „Polizei“, mehr als Einsatz – dann ist es jeweils von einer tiefen Leidenschaft geprägt, die Ausuferungen schlichtweg impliziert, mit ihnen rechnet, ja auf sie baut! Dann geht es um mehr, als nur die Raison, dann geht es um Unterwerfung! Das ist eine „wunderbare“ Einstellung! Lach!

Aber: Man darf niemanden an die Wand malen – und nichts in Schubladen verstauen! Auch keine Wörter. Nur lesen sollte man können! Beispielsweise ist es wichtig aus den Worten, seien sie auch noch so groß (wie z.B. „Liebe“ oder „Polizei“) erkennen, wie sie anderswo aufgefasst werden, damit es stets gelingen kann, vorauszusehen, wie man sich in einer Zukunft verhält, in der man gar nicht vorkommt, weil dann alles einen anderen Namen hat.

Wer dann noch klug genug ist, muss dumm sein ... und sich abwenden von seinen Traumpfaden, die er sowieso niemals mundgerecht ausdrücken konnte. Denn so oft die Zeiten auch wechseln mögen und manche nicht mögen, daß damit auch die Schubladen und die Begriffe wechseln, so oft muss ein wertvolles Mitglied der menschlichen, oder auch nicht menschlichen Gesellschaft darauf gefasst sein, daß „Liebe“, wie auch „Polizei“ nur jeweils ein Wort sind, oder eben auch nicht!

An ihren Einsätzen werdet ihr sie erkennen! Die Liebe gibt alles, ohne nachzudenken, und die Polizei denkt nach, bevor sie etwas nicht liebt – ein Verbrechen zum Beispiel. In beiden Fällen spielt die Leidenschaft eine große Rolle. Sie sollte vorhanden und nur vom Gewissen steuerbar sein. Dieses aber ist in gewisser Weise vom Erkennen abhängig. Wir kennen das aus einem alten Buch ... “und er erkannte sie!“ Die Liebe erkennt den Partner und die Polizei eine Gefahr! Dann werden beide aktiv und nicht andersherum!

Veröffentlicht / Quelle: 
auf anderen webseiten

Buchempfehlung:

284 Seiten / Taschenbuch
EUR 11,80
Rechtshinweis:
Für diesen Beitrag ist eine unkommerzielle Nutzung erlaubt, alle Rechte verbleiben jedoch beim Autor/bei der Autorin.

Interne Verweise

Kommentare

03. Sep 2016

Lach... an ihren Ein...Sätzen werdet ihr sie erkennen.
Und an ihren einhelligen Einheiten!

LG. Waldeck

04. Sep 2016

Ein interessanter Text, der mit Wortanalysen zum Nachdenken animiert. Liebe und Polizei. Dort eine Gemeinsamkeit zu finden, welch Experiment. Ich finde es geglückt.
LG Monika