Tagebuch No. 3

von Uwe Kraus
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Tagebuch No. 3 zur Regierungsbildung der letzten Wahl
Verhält sich das Verhalten, und ist wahllos, so wie die Regierungsbildung in nahbarer Zeitrechnung? Kommt die GroKo, die uns stocken lässt, da wieder gegen die Opposition die Furcht geschürt wird … Ich bin einfach koaliere vegetatives und zentrales nervenaufreibendes Zentrales und Dispositioniertes ... kann man leben, ohne auf die Krücken der Weltachse zu treten?
Ich habe gewählt, ja, und meine Idee verfestigte sich nicht ... ich hielt mich an die Jamaika-Voraussetzung, dass für alle Dinge gleichberechtigter Weise etwas getan wird ... Eigentlich müsste jeder Politiker dasselbe wollen: Arbeit für alle, Infrastruktur, gute Bildung für Jedermann und Frau, Steuererleichterungen für Wenigverdiener ... man müsste die Großen mehr zur Kasse bitten ... Sozialschmarotzern den Schneid abkaufen, die Natur fördern, die Umwelt entlasten, in der Industrie weniger Müll und Zerstörung des biologischen Lebensraumes fordern ... auch für einzelne große Umweltbelastungen neue Wege finden, investieren in Forschung und neuen Energieressourcen ... Auch was Merkel ursprünglich mit dem Marshallplan für Afrika wollte, ist nicht falsch, solange die, die arm sind, etwas davon haben, nicht die obenstehenden Politiker … Ist das so schwer? Eine Kinder-Überraschung mit vielen Geheimnissen, die es zu lösen gilt, wenn nicht jetzt, dann in naher Zukunft … auch die Diskriminierung und die Verbrechen sollten gerügt werden, die Flüchtlingsfrage geklärt werden … Warum ziehen die Politiker nicht an einem Strang, weiß doch jeder, dass wir ein gemeinsames Ziel haben – Wohlstand für alle und Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit … wäre ich in der Politik, würde ich mir nicht einfach Diäten erhöhen, sondern eher das Gegenteil … Wir haben in diesem Land viele Menschen, die auch berechtigt sind, dass es ihnen gutgeht!
Heute ist ein Bus der Stadtwerke vor mir hergefahren, da hat draufgestanden, dass über 11000 Menschen im Landkreis nicht mal richtig lesen und schreiben können, das ist traurig, aber etwas, das verändert gehört …
Liebe Grüße, liebe Welt, bis demnächst …
© Uwe Kraus, den 01.02.2018

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Kommentare

05. Dez 2018

Ich fürchte, kapitalistisch gibt's gemeinsame Ziele nie -
Höchtens bei der stark boomenden Waffen-Industrie ...
(Das mit dem Schreiben und Lesen scheint kein Zufall zu sein -
Derart hält man ganz gern die Leute klein ...)

LG Axel