Ehrenamtlich engagiert - Page 149

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Bartosch Christopher.
»Bartosch, hast du irgendwelche bürokratischen Probleme für mich, die ich für dich ausräumen kann?«
Schilderte entgegenkommend Christopher und wartet nachkommend, bis Bartosch etwas sagt, was für Christopher vonnöten sein kann.
»Äh … Nein … Nein, nicht wirklich. – Sag mir einfach, wofür du den Papagei brauchst, dann kann ich dir sagen, ob du ihn haben darfst oder nicht.«
Schlug Bartosch vor.
»Den sprechenden Papagei möchte ich im ‚Urin-Bad‘-Schwimmbad für gewisse Monster-Fische opfern und den Papagei als heilige Nahrung ausgeben. – Diese Monster-Fische, über die ich gerade gesprochen habe, werden leider ohne viel Nahrung in einem Schwimmbecken auskommen müssen. Dafür brauche ich den Papagei, der für die Fische über einen langen Zeitraum als Nahrungsmittel dienen sollte. Immerhin sollten die Monster-Fische sich im Schwimmbecken fortpflanzen können, und dazu brauchen sie eine reichhaltige Nahrung, die der Papagei anstandslos verkörpern wird.«
Erzählte Christopher endlich die Wahrheit, die ein Tierheim-Mitarbeiter soeben erfahren hat.
»Danke, dass du mich in die Sache eingeweiht hast. – Den sprechenden Papagei kannst du von mir aus gerne für dich und deine Monster-Fische haben. Wo soll ich dir den Papagei überbringen? Bist du augenblicklich in deinem Matratzenladen?«
Erkundigte sich Bartosch, der ein Tierheim-Mitarbeiter ist, der wohl vor Kurzem all seine Meerestiere an ein China-Restaurant verhökert hat.
»Danke für dieses nützliche Opfer. Der Papagei wird als etwas Größeres dienen, was zum Wohle der Allgemeinheit dienen soll. – Den sprechenden Papagei werde ich im ‚Urin-Bad‘-Schwimmbad erst in zwei Stunden brauchen können. Das Eingangstor wird für deine Ankunft offen bleiben. Sollte ich nicht vor dem großen Schwimmbecken anwesend sein, wirf den Papagei einfach in den Pool rein.«
Verkündete Christopher.
»Alles klar, Christopher. Fallst ich dich im Schwimmbad nicht sehen sollte, werfe ich den Papagei ins Wasser. – Ach, wie sehen diese Monster-Fische denn aus? Ich kenne mich mit Fischen gut aus! Sind es Brain-Fische, Beilfische, Pelikanaale, Anglerfische oder gewöhnliche Piranhas?«
Fragte interessiertBartosch.
»Weiß ich nicht … ein bisschen von allem. – Das Wasser im Schwimmbecken wird bei deiner Ankunft leicht verfärbt sein. Somit wirst du kaum eine Gelegenheit zur Besichtigung haben. Ich wüsste auch gerne, zu welchen Fisch-Arten jene absonderlichen Fische zählen.«
Antwortete nachdenklich Christopher, weil er wahrlich an die Angelsee-Operation und ihre Folgen denkt, die unbedenklich und ohne Ausnahme die „Fleetwood Mac”-Band vergiftet haben.
»Ach, Christopher … Ich habe tatsächlich ein bürokratisches Problem für dich gefunden, bei dem deine Schreib-Dienstleistungen für mich hilfreich sein könnten. – Ich habe mir ein neues Tattoo stechen lassen, und der ausführende Tätowierer hat seine Arbeit völlig versaut. Hältst du es für möglich, dass wir den Tätowierer wegen seiner schlampigen Arbeit ins Gefängnis bringen können?«
Sprach Bartosch.
»Das können wir im nächsten passenden Augenblick besprechen. – Falls ich in zwei Tagen nicht ans Telefon rangehe, kannst du begründet damit rechnen, dass ich für sehr, sehr, sehr lange Zeit in Urlaub bin.«
Schilderte Christopher über die Gefahr, die ihn selbstsüchtig noch erwartet.
»Oh, gut … Dann sehen wir uns in zwei Stunden im Schwimmbad.«
Verkündete erfreut Bartosch, der durch seine angenehme und zuversichtliche Verkündung das Telefongespräch beendet, und bezugnehmend auf diese von Wichtigkeit verfolgten Telefongespräche erfolgt schon die weitere Kenntniserlangung, die sich weitestgehend als Zielerreichung und Endziel ergibt. Denn so langsam erlangt Christophers umgehende Autofahrt eine eingehende und erwünschte Zielerreichung, die in der Reichweite des Abblendlichts bereits den leuchtenden Namen des Schwimmbads lüftet, das, in einem gruseligen Industriegebiet liegend, über keinerlei Gemütlichkeit gebietet, sondern mit einem Fabrik-Gewerbegebiet verbunden verweilt als ein gebotener Vergnügungsort, den offensichtlich das „Urin-Bad”-Schwimmbad durch sein unpassenden Dasein in jenem Industriezentrum verkörpert. Eine Augenweide bleibt wohl in diesem Augenblick ebenfalls unpassend, denn schließlich ersichtet Christopher beim Anfahren vors Eingangstor eine gebührende und vorhandene Zugangskontrolle, welche aufsichtsführend eine Gerätschaft wiedergibt, die wiederum eine Pin-Code-Nummer, wie sie auch der Schrottplatz für seinen Einlass fordert, benötigt, und da Christopher über keine freie Zeit verfügt, muss er sich seinen Freizutritt auf die alte und bereits erprobte Weise verschaffen. Für sich verschaffend bleibt Christopher vor der Gerätschaft stehen, und bestehend auf die nötige Durchfahrt lässt Christopher die komplizierte und leicht zu vergessende „1234678”-Pin-Code-Nummer absolut aus, denn aus angekündigten und versprochenen Verkündungen sollten Bartosch, Benjamin, Dieter, Lukas und Phillip unter freiem Zutritt ihre nützliche Mitgift ohne Hindernisse ins Schwimmbad transportieren können. Und genau aus diesem beweglichen und nachvollziehbaren Grund vollzieht Christopher ein bewegliches und übermäßig schnelles Fahren, welches genau wie beim Einfahrtstor der weißen Villa durch hohe Geschwindigkeit umkrempeln und aufbrechen soll. Und dies geschieht im besagten eilenden Augenblick zum Glück ohne Verletzte, denn während Christophers „Dodge Ram”-Geländewagen eilend das Eingangstor aufbricht, berichtet schweigend das Gewissen als beseelte Aussicht: dass keine Menschenseele diesen Eintritt besichtigt hat; und dass ersichtlich niemand zu Schaden gekommen ist. Der ersehnte Augenblick ist nun endlich gekommen, der zuvorkommend Christophers Kurzstrecken-Fahrt auf das Schwimmbad-Gelände versieht, und ein versehentliches Entdecken von Christophers Plans bleibt zum Glück unversehrt ruhen, denn an einem ruhigen, kalten und späten Herbstabend kann das Schwimmbad keine Gäste empfangen,
sondern im späten Sommer danach zügig einen nachvollziehbaren Gäste-Empfang veranstalten, und bis der Sommer anbricht, können sich Peters Monster-Fische ungestört in einem Schwimmbecken fortpflanzen und eine gemeinschaftliche Zivilisation gründen, die wohl im Nachhinein die gesamte Vereinigung aufheben sollte. Jetzt wird Christophers Kurzstrecken-Fahrt durch das Schwimmbad-Reich kurzfristig eingestellt, denn seine gestellte und reichhaltige Aufgabe nimmt ihren Lauf, der beiläufig den „Dodge Ram”-Geländewagen genau vor einem großen Schwimmbecken zum Stehen bringt, und auf seine Absicht bestehend steigt Christopher aus dem Wagen aus und beabsichtigt schon die nächste Generalprobe, die erprobt sich lediglich ein Mal ergeben kann.
»So, dann wollen wir mal!«
Verkündete motiviert Christopher, der durch seine eigene Motivation daraus viele Beweggründe bezieht, die aufziehbar und ergründlich die Sachen aus dem Anhänger ergründen, die sich im Laufe des Tages gesammelt haben, und somit sammelt Christopher beim Aussteigen aus dem Wagen all seine zusammenhängende Entschlossenheiten und Überzeugungen auf, die sich zusammengeschlossen haben, um etwas in dem großen und langen Schwimmbecken vollbringen zu können, was ohne moralische Bedenken vollbracht werden muss, und mit Bedacht bedient sich Christopher an all den geplünderten Sachen, die aus vielen moralischen Brauchbarkeiten und Anwendungen bestehen, weil bestehend auf der ersehnten Gerechtigkeit die Moral nicht dahin blicken darf, wo ein verbrecherischer Willen sich diese ausgedachte Gerechtigkeit wegen der ausfallenden Sachlichkeit

Lektor: Axel C. Englert

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