Manchmal fehlt der Stopfen

Bild von D.R.Giller
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Permanent sind die Gedanken im Kopf stets da, auch als sie nur
umher so schwirren ihre Bahnen über Gänge irren.
Worte pausieren, um im Kreislauf ein und aus zu wehen.
Zeitvertreib glänzt mit Dir, Fantasie muss beben, allgegenwärtig
monumental, auf ewig – episch, jeder Moment soll rasch auf greifbar sein. Deswegen wird dem Menschenschädel ein Merkblatt angeklebt, mit Zeichnung frisch aus dem Autoren-Werk für das ausgewählte Sortiment, die Stimmung karg wie eine Hüpfburg.. Fast platt, arg flach, die Atemzüge lauter als das Schnaufen drumherum in der Umgebung. Folge dessen spürbar glatt, trat hervor ein Geschöpf und hielt hoch den Stopfen. Badewannenwasser wird lau, dann später im Abfluss kalt als Sog hinweg gezogen. Seriöser Wortwuchs wird Jahr um Jahr kritisch mehr strenger.
Wovon man heute aus geht, kann schnell vorüber eilen.
Zweideutigkeit mal 2 Silben teilen. Zeilen im Gehirn, was?!
Vergessen! Auf Schläfe, Hinterkopf, Nacken oder Stirn wäre manchmal zweckvoll angebracht, der Stopfen. In naher Zukunft wählt man etwas zu tun, nur welche Richtung schlägt man ein? Zwischen Täuschung steckt der Drang, sich im Zweck dem seinen Anspruch wohlzufühlen. Wo Vision vom Stopfen schon bizarr in konventioneller Betrachtungsweise geschieht..
„Ja klar bestimmt.“ Exzentrik würdigt Potenzial, Schreibkram fußt auf diversen Stilen, Gattung aller Wortflut, Kreativität legt die Kräfte vor. Dort, wo es passt und treibt, wenn man los legt, das, was im Innern geschieht, begleitet vom Klangerzeugnis, vergleichbar wie massive Orgeltöne, Organe im Körper bewegen sich, wippen – eben etwas im vollen Ganzen! An trüben Buchten klagen manch‘ Tage voll herein. Kleinigkeiten, völlig unnütz sollte man schleunigst verwerfen. Hier ragt das Meer vor mir, es ist belegt, mein Gehör in die Bände. Sogenannte, kaum präsente Lasten reiben weiter in meinem Kopf, summt unnötig das Gewissen. Schnappe nach dem Wohl, zerberste die schlimmsten Fragen, weil ne‘ Antwort dazu darauf jede/r anders äußert, Toleranz mit Fieber taumelt am Abhang entlang! Getrost wird man verwirklicht im Ozean – Bezug, wer vom Strand aus Ebbe sieht, da winkt man gerne zu, getrennt vom Gewissen auf lange Sicht der fernen Reise. Aufbauten – Höhe schlagen Wasserwellen ozeanisch ein! Nur ab und an schweift man unbewusst irgendwo hin, warum kennt keine Antwort. Man läuft waghalsig über Brücken oder durch ein wildes, kahles Tal! Fass,‘ es sei abgeklärt so lange man feuchte Erde zwischen beiden Händen hält, ist man nicht als irgendjemand auf der Erde, sondern eher in den Breiten - Längengeraden stets am Ball! Alles ist kaum exakt abwegig, doch sofort wieder real bis irreal hoffnungsvoll dabei, nur manchmal eben fehlt der Stopfen.

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Kommentare

13. Dez 2020

Auch ich such jenen Stopfen doch
Für Bertha Krauses Großmaul noch ...

LG Axel

13. Dez 2020

Bertha ist eine Frau mit Wucht
Donau(no)wellen für die Augen!

Viele Grüße D.