Verborgen im Wald

Bild von Anita Zöhrer
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Ich sattle mein von einem Bauern geliehenes Pferd, ein langer Ritt steht mir bevor. Meine Diener wollen mich begleiten, doch ich lehne ab. Wohin ich reisen werde, soll niemand erfahren. Wen ich treffe, hat sie nicht zu interessieren.

Die Kapuze meines Umhangs ziehe ich tief in mein Gesicht. Niemand soll wissen, dass ich es bin, keinen Krieg will ich verursachen.

Nach Tagen der Einsamkeit bin ich endlich bei dir. Verborgen im Wald bei dem Baum der Liebe, einem von uns gepflanzten Apfelbaum, wartest du auf mich. Wie ein Sonnenstrahl an einem Regentag leuchtest du in mein Leben, zum Wohle unserer beiden Reiche jedoch nur im Geheimen.

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