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Warum das Lesen therapeutisch wirken kann

11. Februar 2021
Lesen kann helfen

Lesen kann aus einem Tief heraushelfen. Allerdings fällt es oftmals schwer einen Anfang zu finden. Wir geben in diesem Artikel ein paar Tipps, die Sie beim Einstieg unterstützen.

von Luisa Tintenklecks
Frau liest Bücher
Copyright von LOGVINYUK YULIIA / shutterstock

Wir haben es oft genug gehört: Lesen ist gut und förderlich für das Gehirn. Bücher fördern die Vorstellungskraft und zählen neben den Online-Casinos, wie Bonus.com.de, zu den großen Gewinnern des Jahres 2020. Dabei ist das nur wenig verwunderlich, denn das Lesen von Büchern setzt Dopamin – ein potentes Glückshormon – frei und hilft uns dabei, unsere Perspektiven auf die Geschehnisse in der Welt zu erweitern.

Aber es geht noch weiter, denn wenn wir in den Lesefluss kommen, reduziert unser Gehirn laut Jud Brewer, eine Psychologin des Brown’s University Mindfulness Center, die Aktivität im meistgenutzten Bereich. Dieses Hirnareal ist häufig verantwortlich für Sorgen.

„Mittlerweile gibt es immer mehr Störfaktoren auf der ganzen Welt, und man kann das Lesen beinahe als eine Art aktive Meditation betrachten.“ sagt der Besitzer des Buchgeschäfts Books & Books in Miami, Mitchell Kaplan. „Sie schotten sich von dem Chaos um sie herum ab und finden zurück zur inneren Mitte.“, betont er.

Lesen fällt oft schwer

Obwohl das Lesen so viele Vorteile mit sich bringt und Menschen immer mehr Bücher kaufen als noch im Vergleich zu früher, finden sie immer weniger Zeit diese Bücher auch zu lesen. Eine Studie der University of Birmingham hat gezeigt, dass obwohl die Menschen mehr lesen, die Lesegeschwindigkeit deutlich langsamer ist. Viele der 860 Befragten sagten, dass sie sich leicht abgelenkt fühlen und dass ein Mangel an Konzentration es schwer macht, mit den Büchern voranzukommen.

Ein möglicher Grund hierfür könnte laut Experten sein, dass unsere Gehirne es schwierig haben, sich auf eine bestimmte Tätigkeit, in diesem Fall das Lesen, zu fokussieren, wenn der intrinsische Fluchtmodus aktiviert wird. Aufgrund der weltweiten Pandemie und der Existenzängste vieler Menschen ist es schwieriger als je zuvor, abzuschalten und sich auf ein Buch und dessen fremde Welt einzulassen. Angst führt zu einer Freisetzung von Angsthormonen, welche die Konzentration behindert.

Wie sich das Ganze jetzt überwinden lässt? Indem Sie achtsamer mit Ihren Lesegewohnheiten umgehen. Hier sind ein paar Tipps.

Meditieren Sie

Copyright: GaudiLab / shutterstock

Meditieren Sie bevor Sie lesen. Das hilft Ihnen die störenden Gedanken beiseite zu schieben und sich voll und ganz auf das Buch zu konzentrieren. Fünf Minuten reichen hierfür absolut.

Fangen Sie klein an

Sie müssen keinen Wälzer in nur einer Sitzung lesen. Fangen Sie stattdessen mit kurzen Leseeinheiten an und lesen Sie erstmal 20 Seiten oder für eine halbe Stunde. Anschließend können Sie sich nach und nach mehr Zeit für das Lesen nehmen und sich das gute Gefühl holen, dass Sie vom Fertiglesen eines Buches bekommen.

Lesen Sie etwas Relevantes

Wenn Sie sich für das Thema, über das Sie etwas lesen wollen, interessieren, wird Ihnen das Lesen deutlich leichter fallen. Achten Sie deshalb bei der Wahl des Buches auf die Relevanz in Ihrem Leben und ob Sie hiervon entweder profitieren oder wenigstens Spaß dabei haben können. In diesem Zusammenhang hat Keith Oatley von der University of Toronto herausgefunden, dass Sie umso empathischer werden, je mehr Geschichten Sie lesen.

Kehren Sie zu etwas Gewohntem zurück

Wenn Sie sich nach einem Gefühl der Sicherheit und Stabilität sehnen, können Sie ein gutes Buch, welches Sie bereits gelesen haben, noch einmal lesen. Das führt dazu, dass Sie sich besser und sicherer fühlen werden.

Lesen bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich, die sowohl auf physischer Ebene, also in Ihrem Gehirn, aber auch auf mentaler Ebene, also in Ihren Gedanken, stattfinden. Durch Bücher können Sie empathischer, kreativer, intelligenter, ruhiger und gelassener werden und innerhalb weniger Stunden mehr über ein fremdes Thema lernen. Mit dem Lesen erhalten Sie die Möglichkeit, sich selbst zu bilden, während Sie sich von der Umwelt abschotten und damit wichtige Zeit für sich selbst nehmen. Nutzen Sie die Möglichkeiten selbst und nehmen Sie sich die gegebenen Tipps zur Hilfe, um selbst von all dem profitieren zu können.