Das Versprechen des Mondes

von Alf Glocker
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In einer „heißen“ Wolkenwanne
dämmert Licht –
das davon spricht:
„Ich bin als euer Mond vorhanden
und gieße mich, wie aus der Kanne,
die himmlisch und verwunschen ist,
auf euch, so bleich … darin zu landen
sei euer allerschönstes Ziel,
das euch an euren Träumen misst –
nun habt Gefühl!“

Dann bin ich da, so rund und voll
und durchaus gleißend –
insgesamt wohl Trost verheißend.
Die Menschen blicken zu mir auf!
Ich steh am Sternenhimmel … toll!
Man schätze meine Gegenwart,
im allgemeinen Schicksalslauf!
So mancher spricht mir Wunder zu,
auf meiner Fahrt –
mir, dem Filou!

Denn schelmisch bin ich allemal.
Ich lächle sanft auf jede Pein –
das spricht für meinen Silberschein,
der schöner ist als mancher Geist,
in eurem tristen Jammertal.
Romantisch ist, was ich beschneie!
Und was mich in die Schranken weist,
das stellt sich selber frömmelnd hin,
in einer arg verfälschten Weihe,
die klein ist und auch ohne Sinn.

Die Landschaft ist so hell durch mich,
wie die Geborgenheit es will –
die Nacht ist still!
Und wer da einsam und verlassen,
dem sage ich: „Ich liebe dich!“
Denn ich bin leicht und schwer zugleich,
ich fülle Feld und Gassen.
Ich möchte auf die Hoffnung weisen.
Wer mich verehrt, ist nicht verlassen,
in dieser Welt aus schwarzem Eisen!

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Kommentare

01. Apr 2018

Es spricht der Mond, VERSpricht sich nicht:
Sein Text scheint sogar ein Gedicht!

LG Axel